Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Logbook Tours als geführte Reisen unternehmen.

Dienstag, 5. September 2017

Wein und wilde Tiere

Auch diesen Winter waren wir wieder in unserer Gegend unterwegs, um Neues zu entdecken. Zum Einen möchten wir unseren vielen Stammgästen neue Unternehmungen anbieten und zum Anderen haben wir zwei neue Weinrouten für Tier-, Wein- und Landschaftsliebhaber ausgekundschaftet.

Auf diesen Touren kann man unter anderem wilde Tiere beobachten, sich einen Weinkeller ansehen oder einfach im wunderschönen Tal südlich von Stellenbosch Landschaft und Wein genießen, entweder mit Blick über Weinhänge in die Berge oder über die False Bay bis zum Kap der Guten Hoffnung schweifen lassen. Und wer lieber ein gutes Bier mag, auch kein Problem, dem kann geholfen werden.  


Es sind zwei neue, interessante und abwechslungsreiche Wein- und Erlebnistouren.



Hier kann man relaxen und den herrlichen Ausblick genießen.

Welcher Wein darf es sein?

Eine eigenwillige Art, den Wein zu vergären.

Eine Kellertour zu selbst erkunden.

Da passt viel Wein rein.

Neue Fässer werden vorbereitet.

Ein schöner Garten und Naturpfad für die Pflanzenliebhaber.

Wer möchte da keine Weinprobe machen?

Reimar auf Entdeckungstour beim "Rooiboswein"

Schöne alte Weingüter laden ein.

Was für ein Ausblick!!

Für alle, die lieber Bier mögen.

Mal ganz etwas besonderes, Tasting im Weinlager.

Die sind schon länger hier.

Ein Weingut mit Blick über die False Bay.

Wein und Käse oder Wurstplatte werden hier gereicht.

Im Sommer kann man hier auch Picknick machen.

Ein guter Shiraz lagert hier.

Blick über das Tal zu den Bergen um Stellenbosch.

Bei gutem Wetter sieht man bis zum Kap der guten Hoffnung.

Büffel grasen friedlich vor dem Weinhang.





Mittwoch, 2. August 2017

Prins Alfred Pass entdecken


Auf einer seiner nächsten Touren mit einem deutschen Reiseveranstalter hat unser Sohn Sebastian den „Prince Alfreds Pass“ in der Wegstrecke. Es ist ein wirklich schöner Pass und die Landschaft fasziniert immer wieder. Wir haben diesen Pass schon befahren und auch Sebastian kennt ihn, doch das ist schon einige Jahre her.

Für die bevorstehende Tour mit jungen Leuten wollte er diesen Pass, die Unterkünfte und Rastplätze noch einmal anschauen. So haben wir zwei Tage genutzt, um einen Familienausflug mit Erkundungshintergrund zu machen.

Auf ging es am 17.07.17 (Winter in ZA ) Richtung Osten. Schon von zu Hause aus sahen wir auf den Du Toitsbergen Schnee liegen und freuten uns auf den Du Toits Pass und die Fahrt durch die Berge, deren Gipfel weiße Mützen trugen. Auch die anderen Gebirgszüge waren mit diesen weißen Hauben von Schnee bedeckt. Auf 500 km Fahrsrecke begleitete und dieser Anblick. Erst als wir bei De Rust nach Uniondale abbogen, verlor sich dieser Blick auf die schneebedeckten Gipfel. 
  
In Uniondale war es schon spätnachmittags und wir entschlossen uns, hier zu übernachten, damit wir für den Pass viel Zeit und gutes Licht haben. So übernachteten wir im Hotel „Schulteheim“. Es war eine Saukälte, doch man war bemüht uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten und stellte zwei Heizer in unser riesiges Zimmer.

Am nächsten Morgen ging es dann zur eigentlichen Aufgabe, den Pass zu erkunden. Die Fahrt war einfach wunderschön. Der Weg schlängelt sich durch eine tolle Gebirgslandschaft und es sind traumhafte Ausblicke. Für einen Fotostopp ist oft der Weg zu schmal und zu kurvenreich. So muss man schon schauen oder ein paar Schritte zu Fuß gehen, um eine gute Aufnahme zu machen.

Bald kamen wir an eine der möglichen Rast- und Unterkunftsplätze. „Angies G Spot“ , wohl ein Pub mit einfachsten Unterkünften, aber für junge Leute ein Abenteuer. Wir bestellten Kaffee und Pancake und bekamen dies ganz nett serviert. Es ist ein Platz, wo man einfach einmal anhalten sollte. Wir genossen die himmlische Ruhe, das ganz besondere Interior und den Blick auf den Fluss mit den Martinsgänsen.

Weiter ging die Fahrt durch die Berge und kurz darauf erreichten wir die Farm „Outeniqua Trout Lodge“. Hier wäre gestern alles ausgebucht gewesen. Ein Glück, dass wir in Uniondale blieben. Die Lodge liegt sehr schön, die Unterkünfte konnte Sebastian wegen der belegten Zimmer nicht ansehen, doch so wie es überall ausschaut, sind die Zimmer auch gut. Der Besitzer spricht oder besser ist Deutsch. Leider gab es keine Räucherforelle, der warme Sommer hatte die Bestände dezimiert. So fuhren wir mit dem Wissen über eine gute Unterkunft und einen Erlebnispub den Pass weiter nach Knysna, durch regenwald ähnliche Vegetation. Auf dem Wege schauten wir noch zum „King Edward VII Tree“.


In Knysna gab es lecker Fisch zu Mittag bevor wir uns auf den Heimweg machten. Zum Kaffee machten wir noch einen kurzen Stopp bei Meike und Martin vom „Avenue Gästehaus“ in Mossel Bay. Dann ging es in flotter Fahrt über Swellendam, Asthon, Robertson und Worcester zurück nach Paarl.


Wasserfall am Du Toits Pass

Für mich einer der schönsten Pässe Südafrikas

Schneebedeckte Berge entlang der Route

Manchmal waren sie ganz nah.

Der Huisrivier Pass bei Calitzdorp.

Wir übernachten in Uniondale im Hotel.

Auf dem Weg zum Abendessen.

Ein riesiges Zimmer mit drei großen Betten gehörte uns.

Karoohäuschen am Wegesrand.

Der Prince Alfreds Pass ist wunderschön.

"Angies G Spot" ist ein Erlebnis für sich.
     

Das "Infozentrum" für die Outeniqua Trout Lodge

Es ist interessant, ein solches Haus mal von innen zu sehen.

Weiter geht es Richtung Knysna.

Unendliche Weiten eröffnen sich vor uns, wenn der Wald weg ist.

Besuch beim "King Edward der VII"

Wir betrachten die weitere Streckenführung,

die sich am Berg eng anschmiegt.

Hier ein weiterer kleiner Wasserfall.


Manchmal ist man froh, keinen Gegenverkehr zu haben.

Sonntag, 2. Juli 2017

Winter am Kap in Südafrika

Viele unserer Gäste fragen uns, wie ist eigentlich der Winter in Südafrika. 

Bei uns in der Kapregion ist es die Zeit des Regens, was aber nicht heißt, dass es tagelang regnet. Es gibt stundenweise oder auch mal 1-2 Tage Regen, dann scheint wieder die Sonne. Die Temperaturen gehen des nachts auch schon mal bis auf 3 °C runter, Frost gibt es keinen. 

Oft sitzen wir mittags auf der Terasse im Sonnenschein und sehen die Gipfel der gegenüberliegenden Berge mit Schnee bedeckt, ein traumhaft schöner Anblick.

Die Fernsicht ist oft sehr klar, auf den Bergpässen sieht man die Wassermassen zu Tale stürzen.

Da es die Zeit Regens ist, wird die Natur sehr schnell wieder grün nach der langen trockenen Zeit des Sommers und Herbstes. Es regnet so gut wie gar nicht von November bis April und die Temperaturen sind bis Ende April noch teilweise bis 33 °C. 

Die Natur erwacht von Neuem, Eichen und Wein gehen in einen sehr kurzen Winterschlaf ( 2 Monate), andere Bäume sind immergrün und einige fangen jetzt im Winter an zu blühen. Rosen bleiben grün, sie werden nur verschnitten und treiben dann sofort wieder neu aus. 

 Die kahlen Reihen der Weinpflanzen werden vom frischen Grün der Zwischensaaten, die der Unkrautbekämpfung dienen, aufgehübscht und sind weithin sichtbar. Es ist die Zeit, in der das meiste Unkraut versucht, seinen Platz zur Vermehrung zu finden. 

Für uns im Gästehaus heißt Winter immer, Zeit für Gartenarbeit, verschneiden der zu groß gewordenen Pflanzen oder in Form bringen für einen buschigen Wuchs, Unkraut zupfen und eventuell neue Ideen verwirklichen.

Es wird einige große Veränderungen im Garten bei uns geben, da wir damit rechnen müssen, auch in der nächsten Saison Einschränkungen in der Bewässerung des Gartens zu haben. Welche Ideen wir haben, verraten wir aber nicht, sie können ab September in Augenschein genommen werden.



Es ist die Zeit der Proteablüte

Die ersten Frühlingsblüten in der Sonne.

Jetzt blüht der wilde Klee.

Kumquats, Mandarinen und Zitronen sind erntereif.

Die ersten Erdbeeren unter Folie gibt es auch schon.

Der Wein wartet auf den Schnitt.

Klare Sicht in die Ferne zwischen Aloeblüten.

Viele verschiedene Proteas blühen in der Natur.

Aloe schmücken die Wegränder

Es sieht nicht wie Winter aus

Bald blühen die Clivien

Unser Baum ist überwuchert mit Bougainville
  
Magnolien gibt es auch

Hier eine gelbe Protea

Unsere Baumstrelizia blüht

Nach dem Regen schießen die Pilze

Tafeltrauben mit Blütenschmuck im Vordergrund

Wasserfall am Du Toitskloof Pass