Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Logbook Tours als geführte Reisen unternehmen.

Samstag, 17. Februar 2018

Das Zeitz Mocaa Museum in Kapstadt


Lange Zeit haben wir die Umbauarbeiten am alten Getreidesilo am Hafen von Kapstadt beobachtet. Im Januar haben wir uns dann aufgemacht, die Zeitz Mocaa Kunstausstellung zu besuchen. Da wir die Tickets online gekauft hatten, ersparten wir uns das lange Anstehen vor der Kasse.

Die Empfangshalle bot einen faszinierenden Einblick in das ehemalige Innenleben eines Getreidesilos. In mehreren Etagen werden in unterschiedlich großen Räumen Kunstwerke unterschiedlichster Art ausgestellt. Jeder Rundgang führt immer wieder zu dem Kernstück des Speichers, der auf faszinierende Art entkernt und die Röhren teilweise in großen Ovalen ausgeschnitten wurden, so das sie an die ursprüngliche Nutzung zum Lagern von Getreidekörnern erinnern.

Die Kunstwerke sind sehr vielgestaltig. Ich hätte mir eine Beschreibung der Werke gewünscht, um manchmal den Sinn dahinter zu verstehen.

Wir haben die Ausstellung gesehen, die Transformation einer Industrieanlage zur Kunstausstellung hat mich fasziniert und die Vielfältigkeit der Kunstwerke hat uns verblüfft. 

Die Ausstellung ist einen Besuch wert und vielleicht inspiriert sie die Leute in der unterschiedlichsten Art und Weise.


Hier erkennt man deutlich die früheren Getreidesilos.

Die Röhren wurden oval ausgeschnitten und enthalten Fahrstuhl oder Treppenhaus.

Ein glitzerndes Kunstwerk aus lauter Blüten.

Hier spielte ein Video ab.

Mann mit Masken.

Krieg und Frieden.

Verladung der Sklaven.

Ungleicher Kampf.

Ein weiteres Video über die Entwicklung der Erde.

Schlangen aus künstlichen Fingernägeln, was für eine Arbeit.

Die faszinierende Innenarchitektur.

In mehreren Etagen geht es zu den Kunstwerken.

Blick von oben auf die Eingangshalle.

Das hatte jemand sein Trinken zum Kunstobjekt gemacht.

2 Kisten und 62 Steine, so der Name des Objektes.

Da sind noch nicht alle Steine da.

Kleider aus Fellen.

Sehr figurbetonte Bekleidung.

Auf dem Dach des Silos.

Hier sind wir im Keller.

Ein letzter Blick zur Decke des Silos.


Samstag, 3. Februar 2018

Wasserknappheit

Heute möchten wir zu einem ganz aktuellem Thema schreiben, die Wasserknappheit am Kap. Ich kenne die Artikel in der deutschen Presse nicht, aber ich glaube, es wird Panik verbreitet. 

Die Gäste werden darum gebeten, sparsam mit Wasser umzugehen, was sowieso für viele Europäer selbstverständlich ist.  Auch wenn der Tag 0 kommt, wird es nicht nichts geben. Kapstadt ist bemüht, neue und zusätzliche Wasserquellen zu erschließen, die jetzt schon und dann erst recht, Wasser bereitstellen werden. Über den aktuellen Stand der Versorgung  kann man hier nachlesen. 

 Bei uns in Paarl ist es so, dass die Stadt 21 Brunnen gebohrt hat und einige vergrößert hat und Filteranlagen installiert. Es werden zur Zeit 5 Millionen Liter Wasser täglich gepumpt. Es wird keinen Tag 0 im April geben, vielleicht sogar gar keinen, abhängig von dem Beginn der Regenfälle.

Bei uns im Gästehaus spüren die Gäste keine Veränderung. Sie werden gebeten, sparsam Wasser zu benutzen und es funktioniert bestens. Lediglich das Benutzen des Pooles ist untersagt. Dieser ist abgedeckt und könnte als Brauchwasserreserve zur Verfügung stehen ( Toilettenspülung).

Wir haben schon immer eine Brauchwassersammler in unserem Gelände, wo das Dusch- und Waschbeckenwasser der Zimmer gesammelt wird und über eine Bewässerungsanlage dem Garten zugeführt wird. Zusätzlich sammeln wir jetzt auch das Küchenwasser und gießen damit die neu angelegten Gärten. Bei uns steht deshalb kein Eimer in der Dusche.

Man lernt in einer solchen Notsituation erst einmal, wie wenig Wasser die etablierten Pflanzen im Garten wirklich brauchen. Es gibt ein paar Areale, die ich schon lange gar nicht mehr gieße und sie sehen trotzdem okay aus.

Sogar reichlich Früchte gedeihen nach wie vor im Garten, gerade jetzt ist Erntezeit für Weintrauben und Litchis. Papaya gibt es auch, die sind kleiner als sonst.


Liebe Gäste, es blüht und gedeiht nach wie vor im Haus Perlenblick und wenn alle mithelfen, bleibt es auch so. Ein Lob an die Gäste, die alle Verständnis zeigen. Dankeschön.


Tafeltrauben frisch von dem Rebstock

Sie gedeihen an unserer Terrasse

Red Globe und Hanepoot Trauben reifen unter der Sonne

Süß und saftig sind sie.

Die Papayas sind kleiner als sonst

So sieht unserer Garten jetzt aus.

Die älteren Pflanzen blühen üppig trotz Trockenheit.

Nur der Pool bleibt abgedeckt.

Die Pflanzen kommen erstaunlich gut zurecht.

Der Strandflieder blüht voll.

Das ist unsere Brauchwasser - Sammelanlage.

Die Hortensien blühen hinter dem Haus im Schatten.

Super leckere Litchi sind jetzt erntereif. 

Greift zu, es gibt genug.

Die blaue Farbe verblasst schnell in der Sonne.

Unser Baumfarn hat es wirklich schwer jetzt.

Dafür blüht die Bougainville sehr üppig.

Der neue Garten am Eingang brauch Zeit und Wasser zum wachsen.

Auch sie besuchen und regelmäßig.

Freitag, 19. Januar 2018

Interessante Entdeckungen um Stellenbosch herum, Teil 2

Nachdem wir die ersten zwei Weingüter der Straße besucht hatten, fuhren wir nur 50 m weiter und biegen in eine traumhaft schöne Einfahrt des Weingutes "De Morgenzon". Eine gepflasterte  Allee mit schattenspendenden Eichen  und die unterschiedlichsten Pflanzen und Blütenfarben am Rande machten die Fahrt zum alten Haupthaus zum märchenhaften Erlebnis. 

Wir stellten das Auto ab und liefen als erstes um den Teich mit den Seerosen in allen Farben und einem Meer von Lotusblüten vor dem Karminrot der Cannas (Blumenrohr) im Hintergrund. Ich war völlig in den Bann gezogen bei so viel natürlicher Schönheit. Die gepflegten alten Gebäude gaben dem Ganzen noch eine erhabene Ausstrahlung.

Wir sahen uns innen um, die klassische Musik spielte im Hintergrund fast unmerklich aber dieser Hauch wirkte entspannend und gab ein Wohlgefühl. Das ist sicher bei einem Glas Wein oder der Weinprobe der wundervollste Rahmen zu all dem Drumherum.

Alles war perfekt arrangiert und sehr gediegen. Bei einer Weinprobe erfuhren wir viel über die Besonderheiten des Gutes, die sogar 4 ha Shiraz mit klassischer Musik heranwachsen und reifen lassen. Wo gibt es schon so etwas. 

Ich habe das wohl schönste Klo Südafrikas kennen gelernt, passend zum Thema.

Danach ging es zum Ende der Sackgasse und somit in das Weingut „Jordan“. Der Parkplatz war gut voll und die Tische gut belegt. 

Wir sahen uns um und waren überrascht, was hier alles geboten wird. Es gibt selbstverständlich Weinproben. Doch einen wirklich guten Kaffee und Backwaren aus der hofeigenen Bäckerei  sind schon etwas besonderes. Auch ein Restaurant bietet viele schöne Sitzgelegenheiten unter Bäumen, am Teich oder auch innen am Kamin. Selbst eine Tour im offenen Safariauto ist nach Vorbestellung möglich.

Dieses Tal steckt voller Überraschungen.



Eine traumhaft schöne Auffahrt zum Weingut "De Morgenzon"

Ein Farbrausch entlang der Einfahrt.

Am Ende befindet sich das alte Haupthaus.

Alles ist in Form gebracht.

Gleich daneben ist der Parkplatz.

Den Giebel des riesigen Kellers schmücken 2 Pfauen.

Es geht sehr stylisch auch innen weiter.

Wir bekamen viel interessantes zu erfahren.

Hier lässt es sich aushalten.

Ein Meer von Lotus ziert den Teich.

Welch eine Schönheit.

Der Hang voller Cannas war eine Augenweide.

Das schönste Klo Südafrikas

Es waren Notenblätter überall an der Wand

Jordan, das hinterste Weingut in dem Tal.

Eine Weinprobe gefällig?

Leckere Dinge gibt es nebenan in der Bäckerei.

Was darf es denn sein?

Oder man nimmt am Tisch vom Restaurant platz.

Wir wurden zuvorkommend bedient.