Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Logbook Tours als geführte Reisen unternehmen.

Freitag, 11. Mai 2018

Hopfenreise durchs Weinland


Unter unseren Gästen gibt es auch viele, die lieber Bier als Wein mögen. So möchten wir auch für diese Gäste eine auf ihre Vorlieben abgestimmte Tour anbieten.

Alleine in Paarl gibt es fünf Brauereien. Weitere neun Brauereien befinden sich in den angrenzenden Ortschaften. So ist die Auswahl groß und so verschieden ist auch der Geschmack der Biere.

Nicht jedem Gast schmeckt jeder Wein und nicht alle Männer lieben die gleiche Frau. Die Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so.

So sollte man auf der Hopfenreise keinesfalls erwarten, dass alle der Biere so schmecken, wie man es von seiner Gegend in Europa gewohnt ist. Es sind Craft Biere und sie sind ganz individuell gebraut.

 Jeder Craft Brauer gibt seinen Geschmack, seine Liebe zum Brauen mit seinen Kenntnissen in die Biere hinein. Somit entstehen völlig unterschiedliche Sorten und auch innerhalb der Sorten andere Variationen. Das ist es, was wir auf einer solchen Hopfenreise erleben möchten.

Selbstverständlich ist auch hier wieder auch der Weg das Ziel. Wir haben eine schöne Landschaft, die wir durchfahren. Wir haben völlig unterschiedliche Plätze, wo der Braumeister sein Domiziel hat und in jeder Brauerei gibt es andere Erlebnisse und ein anderes Ambiente. So sollte man eine solche Fahrt nicht als „Sauftour“ abwerten sondern als Erlebnis empfinden.

An einigen Plätzen ist auch ein Cafè in unmittelbarer Nähe, an anderen ein Weinkeller, wieder wo anders schaut man auf Zebras und Springböcke oder man sitzt uhrig in einem der ehemaligen Weingärtanks und schaut auf die Fässer, wo das Bier drinnen gärt.

Wenn Jan, der Hamburger, auf seine lustige Art die ungeöhnlichen Biere erklärt, Wolfgang uns durch seine, mit deutscher Gründlichkeit gebaute Brauerei führt, da ist ein solcher Tag schnell vorüber und man hat einiges gesehen, gehört und erlebt.



Eine Brauerei in ehemaligen Weintanks.

Hier schmücken Schakal und Antilopen die Etiketten.

Von hier sieht man auf die Kupferkessel der Brauerei.

Die Brauerei hinter Glas.

So sieht ein Biertasting aus.

Das ist schon eine etwas größere Brauereianlage.

Diese Biere gewannen einen Pokal.

Hier bekommt man auch viel Wissenswertes enklärt.

Die Biere von Zebonkey.

Ein uriger Typ zu urigem Bier.

Ein Amerikaner zeigt hier seine Braukunst.

Seine Brauerei war mal ein Weinlager.

Und so wird es gemacht.

Schönes Ambiente zu ungewöhnlicher Brauerei.

Eine Bier- Füll- Maschine, selbst erfunden.

Dieses Bier muss noch weiter gären.

Diese Brauerei ist schon etwas größer.

Einfallsreichtum ließ diese Etikettiermaschine entstehen.


Mittwoch, 18. April 2018

Buntes Treiben im Bo- Kaap in Kapstadt


Bei fast jedem Ausflug nach Kapstadt besuchen wir mit unseren Gästen die Garnison zum 12.00 Uhr Mittagsschuss der Kanone. Im Anschluss daran fahren wir einige Straßenzüge durch das Malaienviertel, um die bunten Häuschen zu bewundern.

Viele Häuser im Bo-Kaap wurden und werden restauriert und wir nutzten einen Nachmittag, um uns zu Fuß die Gegend genauer anzusehen. Vor allem die nördliche Hälfte des Bo-Kaap's haben wir von der Garnison kommend nicht wirklich durchfahren und schon gar nicht zu Fuß erkundet. So machten wir es uns zur freudigen Aufgabe, dies jetzt nachzuholen.

Schön und interessant ist ein Besuch in diesem Wohnviertel. Mit einer völlig verrückten Parkmöglichkeit begann schon einmal der Besuch. Eingewiesen neben der roten Linie, rückwärts an ein stehendes Fahrzeug , was nie herauskäme, so wurden wir vom Parkwächter platziert. „Der wohnt hier, der fährt heute nicht weg“, so lautete seine Antwort auf meine besorgte Frage. Nun Gabi war mit und so unterdrückte ich es, ein andren Platz zu suchen. 

Wir machten viele Fotos und waren überwältigt vom Leben und Treiben in diesem Viertel. Junge Mädels mit bunten Haaren platzierten sich für Werbefotos, andere verkauften Dinge, die kein Mensch braucht aber den Verkäufern helfen, wieder andere kamen im VW Bus daher mit dem in Deutschland keiner mehr nur einen Meter fahren würde, die Händler hatten einen ähnlichen fahrbaren Untersatz wo der TÜV Angestellte einen Notfallkoffer brauchte. Es war schon ein Erlebnis auf jedem Meter durch die Straßen.

 Wieder machten wir ein Foto von einem schönen Haus, von einem, was grad restauriert wird und wir sprachen auch mit einem Mann vom Sportklub, der uns die Historie der Gebäude des Klubs und der Ruine daneben erzählte, hoch interessant, was man so nebenbei alles erfährt. Da gibt es bei unserem nächsten Besuch sicher viel Neues zu zeigen.
    
Ein Besuch in einem der Cafés oder im Restaurant "Biesmiellah" mit den Spezialitäten der kapmalaiischen Küche sollte dabei vielleicht in Erwägung gezogen werden.



Das Bo- Kaap in Kapstadt.

Die " Noon Gun" in der Garnison.

Punkt 12.00 Uhr wird die Kanone gezündet.

Das Malaienviertel zeigt sich bunt.

Schön restaurierte Häuser mit Liebe zum Detail.

Hier finden gerade Werbeaufnahmen statt.

Uns gefällt die Farbvielfalt dieses Stadtbezirkes gut.

Hier wartet noch eines auf bessere Zeiten.

Der Straßenhändler braucht dringend bessere Umsätze.

Was der TÜV wohl dazu sagen würde?

Die Werbedamen gehen nach Hause.

Alles ist bunt angestrichen, selbst der Vorbau.

Reich verzierte Häuser finden wir in einer anderen Straße.

Und noch eine Straße.

Selbst die Moscheen sind farbig.

Ein Gästehaus im Viertel.

Diese Moschee ist hellgrün gemacht.

Ein Flohmarkt findet gerade auf der Dachterrasse statt.

Prunkvoll verziertes Gebäude.

Gestreift mit Banane in der Mitte, warum nicht mal so?

  

Samstag, 17. Februar 2018

Das Zeitz Mocaa Museum in Kapstadt


Lange Zeit haben wir die Umbauarbeiten am alten Getreidesilo am Hafen von Kapstadt beobachtet. Im Januar haben wir uns dann aufgemacht, die Zeitz Mocaa Kunstausstellung zu besuchen. Da wir die Tickets online gekauft hatten, ersparten wir uns das lange Anstehen vor der Kasse.

Die Empfangshalle bot einen faszinierenden Einblick in das ehemalige Innenleben eines Getreidesilos. In mehreren Etagen werden in unterschiedlich großen Räumen Kunstwerke unterschiedlichster Art ausgestellt. Jeder Rundgang führt immer wieder zu dem Kernstück des Speichers, der auf faszinierende Art entkernt und die Röhren teilweise in großen Ovalen ausgeschnitten wurden, so das sie an die ursprüngliche Nutzung zum Lagern von Getreidekörnern erinnern.

Die Kunstwerke sind sehr vielgestaltig. Ich hätte mir eine Beschreibung der Werke gewünscht, um manchmal den Sinn dahinter zu verstehen.

Wir haben die Ausstellung gesehen, die Transformation einer Industrieanlage zur Kunstausstellung hat mich fasziniert und die Vielfältigkeit der Kunstwerke hat uns verblüfft. 

Die Ausstellung ist einen Besuch wert und vielleicht inspiriert sie die Leute in der unterschiedlichsten Art und Weise.


Hier erkennt man deutlich die früheren Getreidesilos.

Die Röhren wurden oval ausgeschnitten und enthalten Fahrstuhl oder Treppenhaus.

Ein glitzerndes Kunstwerk aus lauter Blüten.

Hier spielte ein Video ab.

Mann mit Masken.

Krieg und Frieden.

Verladung der Sklaven.

Ungleicher Kampf.

Ein weiteres Video über die Entwicklung der Erde.

Schlangen aus künstlichen Fingernägeln, was für eine Arbeit.

Die faszinierende Innenarchitektur.

In mehreren Etagen geht es zu den Kunstwerken.

Blick von oben auf die Eingangshalle.

Das hatte jemand sein Trinken zum Kunstobjekt gemacht.

2 Kisten und 62 Steine, so der Name des Objektes.

Da sind noch nicht alle Steine da.

Kleider aus Fellen.

Sehr figurbetonte Bekleidung.

Auf dem Dach des Silos.

Hier sind wir im Keller.

Ein letzter Blick zur Decke des Silos.