Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Mahali Reisen als geführte Reisen unternehmen.

Donnerstag, 18. April 2019

Wandern auf dem Tafelberg



Die Gäste waren zurück nach Deutschland und bevor die Nächsten kamen hatten wir mehrere freie Tage. Erst einmal einen Tag ausruhen und dann wollten wir mal wieder für uns etwas entdecken, so hatten wir uns das vorgenommen.

Gabi wollte schon länger einmal wieder auf den Tafelberg und ich selbst kam seit ewigen Zeiten nicht weiter als nur kurz hinter die Schlucht. Die Gäste wollen einfach nicht so lange warten, bis ich zurück bin. So nahmen wir uns das für die nächsten Tage vor.

Eigentlich war schlechtes Wetter angesagt, doch eines Morgens sahen wir den blauen Himmel in Richtung Kapstadt. So entschieden wir, einfach los zu fahren und gleich nach der Autobahnauffahrt werden wir ihn sehen oder nicht, den Tafelberg. Auf zum Tafelberg, so entschieden wir und er lag klar vor uns.

Es war Sonntag der 07.04., noch nicht so spät und wir waren in knapp einer Stunde an der Bahnstation. Da wir beide eine Cable Card haben, konnten wir sofort die Treppen hoch zum Fahrstuhl und blitzschnell waren wir auch schon im Vorwartehof zur Seilbahn. Kurz darauf stiegen wir oben aus und hatten das beste Wetter, was man sich auf dem Tafelberg wünschen kann. Sonnenschein, WINDSTILL und eine sehr gute Sicht, besser geht es nicht.

Wir ließen keine Zeit verstreichen und wanderten sofort los. Das Ziel war die Bewanderung des gesamten Plateaus, vor allem die hinteren zwei Drittel des Berges nach der Schlucht. Es war gut zu laufen und kaum Besucher in dieser Gegend. Die stoppten fast alle vor der Schlucht, wie ich es schon seit Jahren kenne. So hatten wir den Genuss der Ruhe, der schönen Natur, eine schöne Sicht und das alles bei Traumwetter.

Am hinteren Ende des Tafelberges am „Macellar´s beakon“ angekommen, setzten wir uns auf einen Stein, holten die Bemmchen aus der Dose, eine Flasche Wasser dazu und waren einfach glücklich. Das Wetter war so gut, dass Gabi beschloss, einen interessanteren Weg als den Rundweg an einem so idealen Tage zu gehen. „Wollen wir den „Smuts Track“ gehen?“ fragte sie. „Du hast mich schon durch die „Wolfberg Cracks“ gejagt, schlimmer gibt`s nimmer“ so stimmte ich zu und auf ging es abwärts. Eine Gruppe junger Leute kam uns entgegen. Die jugendliche Frische war ihnen unterwegs verloren gegangen und sie schnauften an uns vorüber ohne ein Wort zu sagen. Gabi machte ihnen Mut und sagte sie seien gleich da und der Weg wird besser. Irgendwann kam ein Stück Weg, wo man nicht so aufpassen musste und ich dachte mal kurz darüber nach, weshalb die Leute so aussahen. Einfach nicht nachdenken, weiterlaufen, die „Wolfsberg Cracks“ hast du auch geschafft und so schlimm ist es hier bei weitem nicht.

Nicht einfach war es im immer mehr verwachsenem Weg die Orientierung zu behalten. Den Abzweig zum „Echo Valley“, vorbei am „Waaikoppie“ hatten wir gut gesucht und zum Glück war dieses kleine Schildchen freigeschnitten. Im „Echo Valley“ selbst war der Zustand des Weges so schlecht, dass wir öfters Mühe hatten den richtigen Pfad zu finden. Die Ausschilderung ging noch aber der Weg selbst wird nach diesem Winter an vielen Stellen völlig zugewachsen sein. Die Wanderer werden immer bequemer und laufen nicht so weit oder die Pflanzen wachsen zu schnell und die Armee von Angestellten des Parkes kommt so schnell nicht nach.

Am Abzweig zum „Platteklip Gorge“ konnte man wieder den Weg gut erkennen, zumal es dann über mehrere Leitern hinauf zur Schlucht ging. Es war eine wunderschöne Sicht auf das Meer und die Hänge des Tafelberges. Vom „Platteklip“ ging es dann vor zur Seilbahn, denn es war in der Zwischenzeit richtig Betrieb geworden. Es war ein wunderschöner Tag.
























Samstag, 13. April 2019

Eine Saison geht zu Ende


Die Saison ist fast vorüber und die letzten gebuchten Gäste, die sich von uns fahren lassen wollten, haben wir gestern zum Flugplatz gebracht. Es war eine schöne Zeit mit lieben, netten Gästen und es gab viele Unternehmungen, die wir gemeinsam machten.

Neues, wie den Weg über die Eselsbank nach Wupperthal, wozu uns unser jahrelanger Stammgast Ernst einlud, war ein ganz besonderer Höhepunkt für unsere Gäste und mich. 

Leider sind wenige Tage nach unserer Fahrt dahin viele Häuser Wupperthals dem Feuer zum Opfer gefallen.

Neu ist auch der Südlichste Punkt ausgestaltet worden und an der Waterfront hat sich einiges verändert. Wir waren in dieser Saison wieder oft unterwegs und haben viele Fotos gemacht, von denen wir hier einige zeigen möchten.


Das Sprachenmonument in Paarl

Hier schritt Nelson Mandela in die Freiheit.

Die 12 Uhr Kanone wird geladen.

Bunte Badehäuschen am Strand.

Kunst in Kapstadt.

Ein guter Fang.

Traumhafter Ausblick am Meer.

Wein und Käse, eine gute Kombination.

Die Königsprotea in voller Blüte.

Kirche in Tulbagh.

In Cape Agulhas.

Der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinentes.

Nashornbaby mit Mama im Aquila Game Reserve.

Selten zu sehen, die Flußpferde an Land.

Auf dem Weg in die Cederberge.

Entlang der Eselsbank nach Wupperthal.

Lotus in voller Blüte.

Oldtimer ins rechte Bild gerückt.

Darf es etwas Crayfish sein?

Ein interessanter Farmstall in Paarl.


Montag, 25. März 2019

Ein wunderschöner Tag in Kapstadt

Es war Samstag und auf dem Plan von Heute stand ein Ausflug nach Kapstadt. Dieses Mal stand der Besuch des Old Biscuit Mill Marktes im Vordergrund, der nur Samstags statt findet. Da der Markt dort ganz im Zeichen internationaler Gerichte und Gaumenfreuden steht, sind wir ohne Frühstück hier in Paarl losgefahren. Wir fanden schnell dank der vielen Einweiser einen Parkplatz in der Nähe der ehemaligen Fabrik in Woodstock. Schon auf dem Weg zur Mill kamen wir an einer sehr interessanten Bar vorbei, bei der wir auf dem Rückweg unbedingt einen Stop einlegen wollten.
Auf dem Markt angekommen, schauten wir uns bei den vielen verschiedenen Essständen um, jeder von uns entdeckte Neues und Interessantes und probierte das eine oder andere Unbekannte aus. Man konnte bei der Zubereitung von Paella zusehen, Hühnerfüße kosten, alle Arten von Teigbelägen und Wraps und vieles mehr verkosten. Da wir zeitig essen waren hatten wir Glück mit den Sitzplätzen.
Nachdem der Hunger gestillt war, gingen wir auf Entdeckung in den anderen kleinen Shops, die allerlei anboten. Bilder, Bekleidung, ungewöhnliche Stiefel oder Antiquitäten, alles gab es.
Nachdem wir einige Stunden in der Old Biscuit Mill verbracht hatten, machten wir uns auf den Weg zum Auto, natürlich mit Stop in der Bar. Es war eine interessante Mischung aus Oldtimer feeling, Garage, und Bar. Im Nachbarladen gab es Dekorationsideen und anders Kurioses. Es war einfach toll.
Unsere zweite Station an diesem Tage war die Waterfront. Reimar erklärte den Gästen, was sie alles machen können und danach zerstreuten sich die Gäste je nach Neigung in verschiedene Richtungen. Zu einem festgelegten Zeitpunkt trafen wir uns dann alle wieder.
Ich liebe es, dem bunten Treiben auf den Wegen der Waterfront zuzuschauen und an diesem Tag war viel los. Viele kleine in Trachten gekleidete Gruppen traten mit ihren Tänzen und Gesängen auf. Überall gab es etwas zu sehen. Musik ertönte an vielen Stellen. Es war einfach toll.
Am späten Nachmittag trafen wir uns alle in einer Gaststätte wieder und stärkten uns noch einmal bevor es am Abend zurück nach Paarl ging. Voller Eindrücke von diesem schönen Tag kamen wir im Haus Perlenblick am Abend an. Ein weiterer schöner und erlebnisreicher Tag fand sein Ende.

Reimar hatte sich etwas Besonderes ausgesucht.

Es gab viele verschiedene Speisen und Getränke.

Esskastanien in Südafrika

Hier sind wir alle in der Bar

Ein interessanter Ort mit Flair

Eine Kurbelwelle als Designerstück

Wozu Schallplatten alles taugen.

Zulus in Tracht an der Waterfront

Hier eine singende und tanzende Gruppe

Und so hörte es sich an.

Überall wurde etwas dargeboten.

Viele Menschen schauten der Darbietung auf der Bühne zu.

Die Tänzer legten sich mächtig ins Zeug.

Nashornkunst an der Waterfront.

Ich genieße jedesmal den Ausblick über die Boote.