Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Logbook Tours als geführte Reisen unternehmen.

Sonntag, 8. Januar 2017

Ein Buckelwal hautnah

Reimar fährt oft mit Gästen von Paarl aus zum Kap der Guten Hoffnung. Als er kürzlich mit unseren Gästen unterwegs war, bot sich der Gruppe in Hout Bay ein ganz besonderes Schauspiel. 

Ein Boot hatte einen toten Buckelwal zum Ufer gebracht und nun ging es darum, dieses Tier auf einen LKW zu laden und abzutransportieren.
Ein Tierarzt nahm noch Proben, um die Todesursache zu klären. Wie auf den Bildern zu sehen ist, hat sich besonders die Jugend den Wal genauer angeschaut. Die Einsatzkräfte zeigten viel Verständnis für die große Aufmerksamkeit und ließen die Kinder den Wal anfassen und genauer untersuchen. Das gut eingespielte Team hatte nach einer halben Stunde den Wal verladen und war fertig für den Abtransport.

Nach diesem ungewöhnlichen Ereignis ging die eigentliche Fahrt weiter zur Kapspitze. Hier ließen sich die Gäste viel Zeit zum Wandern und fotografieren. 

Dann ging die Tour weiter über den Chapman‘s Peak Drive bis zum Tafelberg und natürlich auch nach oben auf den Berg. Hier gab es wie immer viel zu bestaunen und die Aussicht zu genießen.

Nach einem Abendessen an der quirligen Waterfront ging es auf der Autobahn wieder zurück nach Paarl.


Ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag ging langsam zu Ende. 


Viele Neugierige versammelten sich.

Besonders die Kinder untersuchten alles ganz genau.

Fertig für das Aufladen.

Schnell war die Arbeit erledigt.

Ein letztes Anfassen

und schnell noch ein paar Photos machen.

Ein selten ruhiger Moment an der Tafel am Kap.

Die Gäste spazierten von der Tafel zum Aussichtspunkt.

Dann noch den alten Leuchtturm ganz vorn besichtigt.

Was für eine fantastische Aussicht.

Ein Speedboot kreuzt gerade den Weg.

Der Chapman's Peak Drive

in beide Richtungen betrachtet.

Es ist eine wunderschöne Kulisse.

Auf ging es mit der Bahn zum Tafelberg.

Es ist interessant, oben umher zu wandern.

Auch Dassies entdeckten die Gäste hier oben.

Einfach mal den Blick in die Ferne schweifen lassen.

Eine Traumkulisse.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Eine kurze Verschnaufpause

Manchmal möchten auch wir selbst einmal kurz durchatmen und für einige Minuten Ruhe genießen. 

Wir haben zwar einen solchen Platz schon vor ein paar Jahren auf unserer Erkundung der Weingüter Richtung Stellenbosch  und zurück nach Paarl rund um den Simonsberg schon lange gefunden, doch noch nie genutzt.


 Vor einigen Tagen war es soweit, wir brauchten einfach ein paar Minuten Ruhe. So fuhren wir hin, genossen ein Glas guten Rosewein und sparkling Wasser ( wir hätten auch selbst gebrautes Bier wählen können) zur wirklich guten Pizza. Sie ist zwar nicht rund, doch wirklich gut.

 Der Blick zu den Springböcken, Zebras, Gnus, im Hintergrund die Berge, es  hatte eine wirklich beruhigende Atmosphäre. Entspannung pur ist es auf diesem Weingut. Wir haben es sehr genossen.









Freitag, 18. November 2016

Whisky Verkostung in Wellington


Whisky aus Südafrika? Warum denn nicht. Wir kennen schon lange den "Three Ships Whisky" und den "Bains Whisky" aus der James Sedwick Destillery gleich aus dem Nachbarort Wellington. Diese Destillery ist die älteste Whisky Brennerei des afrikanischen Kontinentes und besteht seit 1886.

Vor kurzem erfuhren wir, dass es jetzt auch neuerdings Führungen und ein Whisky Tasting in der Destillery gibt. Das musste Reimar natürlich gleich ausprobieren. 

Zu buchen sind diese Tastings online unter Webtickets und sie finden jeweils Freitags und Samstags um 10 und 14 Uhr statt.

Am Ziel in Wellington brauchten wir nur unseren Namen zu sagen und schon wurden die Tore für uns geöffnet. Vom Parkplatz aus hatten wir einen tollen Blick über die Whiskyfässer und die Destillery bis zu den gegenüberliegenden Bergen. Dann ging es in die Empfangshalle für das Tasting. 

Ein paar weitere Gäste warteten auch schon und wir wurden mit einem Willkommenstrunk herzlich begrüßt. Kurz darauf begrüßte uns Guide und los ging es. 

Wir besichtigten zuerst die Produktionsstätte, wo die Destillieranlagen für den Grain- und den Malt-Whisky stehen. Hier wurde uns der Herstellungsprozess vom Korn zum Whisky erklärt. Leider war es nicht erlaubt, Photos zu machen. 

Anschließend begaben wir uns in die Lagerhalle mit den Whiskyfässern. Es ist schon beeindruckend, wie viel Fässer hier lagern. Hier findet die ganze Magie statt, wie aus einem Destillierprodukt ein wohlschmeckender Whisky produziert wird. Wir bekamen all unsere Fragen beantwortet und lernten viel Neues über die Herstellung und das Blenden der Spirituose. 

Nach all den theoretischen Dingen ging es anschließend zu dem meist herbeigesehnten Teil der Führung, zur Verkostung. Es ist nicht nur einfach eine Verkostung verschieden hergestellter Whiskys, nein, es ist die Kombination verschieden schmeckender Whiskys mit verschiedenen Speisen. Wir waren sehr überrascht. Unser Tourführer erklärte uns die Whiskys und welche Speisen auf dem Tablett aufgetafelt waren. Danach konnte jeder frei entscheiden, wie er die Speisen mit welchem Whisky ausprobieren möchte. Es war ein wahres Geschmackserlebnis. Nicht nur die Whiskys hatten sehr unterschiedlichen Geschmack, es veränderte sich auch, je nachdem, womit man ihn kombinierte. 
Reimar war völlig überrascht, wie unterschiedlich die Speisen und Getränke miteinander harmonierten. Schnell hatte er seine Favoriten ausgemacht.

Natürlich haben wir Reimars neuen Lieblingswhisky auch gleich gekauft und so kann er zu Hause in aller Ruhe ein gutes Tröpfchen genießen. Mittlerweile haben wir auch den welteinzigen im Pinotagefass gereiften Whisky in unserem Besitz, natürlich auch aus der Sedwick Destillery.

Es war ein einzigartiges Erlebnis und wir können es nur wärmstens weiter empfehlen, uns hat es richtig gut gefallen. 



Die James Sedwick Destillery in Wellington.

Über diese Brücke gelangt man zum Parkplatz.

Alles ist sehr sauber und ordentlich angelegt.

Hier drin findet das Tasting statt.

Eine beeindruckende Empfangshalle erwartet uns. 

Da stehen die verschiedenen Whiskysorten

und hier ist ein Modell der Destillieranlage aufgebaut.

Wir begeben uns zur Produktionshalle und genießen den Ausblick.

Hier reifen und lagern die Gaumenfreuden.

Seht ihr Reimars Lachen, darauf hat er die ganze Zeit gewarten.

Das konnte er nach Herzenslust kombinieren und probieren.

Links unser Tourguide, der mit viel Hingabe all unsere Fragen beantwortet hat.

Ein tolles Bild, die Produkte der Destillery im stylischen Umfeld.

 
Reimar hat es sehr gut geschmeckt.

Noch ein letzter Ausblick auf die Whiskyfässer und die Berge, dann gehts nach Hause.



Freitag, 7. Oktober 2016

Mit dem Hubschrauber über Kapstadt

Wir leben nun schon über 11 Jahre in Paarl und haben immer noch  nicht alles in unserer Umgebung erkundet. Da wir im Winter etwas mehr Zeit für uns haben, gehen wir auch regelmäßig auf Entdeckungen. Dieses Mal beschenkten wir uns selbst mit einem Hubschrauberflug über Kapstadt.

Ich war zuerst skeptisch, da ich nicht so richtig höhentauglich bin und die Kanzel doch viel Glas rundrum hat.

Start der Hubschrauber ist am Ende der Waterfront in Kapstadt, wo man zu Fuß von der Waterfront aus hinlaufen kann oder man fährt mit dem Auto zu einem nahe gelegenen Parkplatz.

Die Dame am check in war richtig clever und fragt so ganz nebenbei, wie man sich fühlt und ob man schon einmal geflogen ist. Den Grund der Fragerei habe ich erst verstanden, als wir die Plätze im Hubschrauber zugewiesen bekommen haben.

Mich hatten sie auf den Rücksitz in die Mitte verfrachtet, worüber ich nicht unglücklich war. Auch von dort hat man eine schöne Aussicht.

Es ging vom Startplatz an der Waterfront hinaus über das Meer und dann sind wir am Green Point Stadium vorbei, an den 12 Aposteln entlang bis nach Houtbay und dort dann umgedreht. Unser Flug dauerte 20 Minuten und ist der kürzeste, der angeboten wird.

Ich hätte nie gedacht, dass so ein Flug so schön und erlebnisreich sein kann. Die Aussicht ist einfach umwerfend und man hat einen völlig anderen Betrachtungswinkel im Vergleich zu allen anderen möglichen Aktivitäten.


Für uns war es ein einmalig schönes Erlebnis, dass wir nur wärmstens weiter empfehlen können.  Die Bilder sprechen für sich selbst. 


Der Startpunkt unseres Rundfluges.

Mit Cape Town Helicopter geht es in die Luft.

Ein traumhaft schöner Anblick erwartet uns.

Der Lions Head aus der Vogelperspektive.

Und weiter geht es.

Links die 12 Apostel.

So haben wir sie noch nie gesehen.

Ein Blick aus dem Hubschrauber.

Bis zur Kapspitze können wir sehen. 

Dieser fliegt eine andere Route.

Vor uns liegt Robben Island.

Nelson Mandelas Gefängnisinsel.

Da hinten wohnen wir.

Langsam nähern wir uns Kapstadt.

Ein unvergesslicher Anblick.

Der Hafen vom Meer aus betrachtet.


Auf dem Wasser ist viel los.

Wir nähern uns dem Landeplatz.

Leider ist schon alles wieder vorbei.