Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Logbook Tours als geführte Reisen unternehmen.

Sonntag, 26. Februar 2017

Erntehelfer gesucht

Wir haben schon immer eine große Weinpflanze über unserer Terrasse, um Schatten für den großen Tisch zu spenden. 

Vor 6 Jahren haben wir noch zwei verschiedene Tafeltrauben gepflanzt, um weiteren Schatten zu haben und gleichzeitig leckere Weintrauben zum Frühstück präsentieren zu können. Sozusagen von der Weinpflanze in den Mund, frischer geht es nicht und die Gäste sind begeistert.( Andere Früchte gibt es natürlich auch noch)

In den ersten Jahren haben wir natürlich Lehrgeld bezahlen müssen, von Pilzkrankheiten über Vogel- und Wespenbefall bis zum Totalausfall.

Aber der Mensch lernt ja und wir auch. Mittlerweile kann sich unser Erfolg sehen lassen. Die etwas früher reife Tafeltraube hat so große Trauben, dass es beim Ernten Mühe macht, die Traube festzuhalten und mit der anderen Hand abzuschneiden. Wer es nicht glaubt, sieht sich die Bilder an!
Eine helfende Hand währe nicht schlecht.

Diebe gibt es immer noch, allerdings haben auch diese an Größe zugenommen, jetzt sind es Grauhörnchen und Drosseln. Die Grauhörnchen zerreißen das Schutzflies und die Drosseln ernten fleißig.

 Es ist zum Glück genug für alle da.


Unter dem Schutzflies reifen die Tafeltrauben

Hier unser Hanepoot, eine späte süße Traube.

Frisch geerntet auf den Tisch.

Ist sie nicht einfach gigantisch?

Die Waage beweist es., eine einzige Traube.

Es gibt auch noch andere Früchte frisch auf den Tisch.

Kein Einzelfall, wir wissen, wie es geht!!





Montag, 20. Februar 2017

Mit Biertrinkern auf Weintour

Der Besuch von Weingütern mit Haus Perlenblick ist bei unseren Gästen sehr beliebt. Es ist sowohl die individuelle Auslese von Landschaft und Architektur auf der jeweilig gewählten Fahrstrecke, angepasst für die Interessen der Gäste, als auch der Versuch, die entsprechenden Weingüter für den Geschmack der Gäste herauszufinden.

Dieses Mal kam es aber ganz anders. „Wir möchten die beliebteste und abwechslungsreichste Tour erleben.“ Das heißt, hohe Berge, schöne Pässe, grüne Täler, schöne Ortschaften, Pinguine besuchen, gut essen und baden gehen.

 „Wir trinken eigentlich kaum Wein aber gern Bier.“ So der Wunsch der Gäste. Stirn kraus gezogen, kurz nachgedacht und schon meine  Antwort, „morgen früh 08.00 Uhr Frühstück, 09.00 Uhr Abfahrt zur Tour.“

Vom Bier war der deutsche Biertester positiv überrascht, das Mittagsmahl war köstlich, die Landschaft abwechslungsreich und atemberaubend schön. Selbst ein kleiner Abstecher für die Damen zum Shoppen war dabei. 

  Wie soll es auch anders sein, beeindruckt von der Tour wurde gleich noch am  Abend auf dem Heimweg eingekehrt.


 So waren alle nach einem erfüllten Tag 21.15 Uhr wieder am Tisch auf der Terrasse im Gästehaus.


Die neu entdeckte Brauerei.

Ein Blick hinein.

Hier reift gutes Bier.



5 verschiedene Biersorten stehen zur Auswahl.

Unser Biertester probierte sie alle.

Ein ganz besonderer Ort zur Weinprobe.

Vorbei an der Dame ging es zum Mittagessen.

Besuch der Pinguinkolonie.

Und ab ins Wasser.

Ein herrlicher Sonnenuntergang begleitete uns auf der Heimfahrt.

Sonntag, 8. Januar 2017

Ein Buckelwal hautnah

Reimar fährt oft mit Gästen von Paarl aus zum Kap der Guten Hoffnung. Als er kürzlich mit unseren Gästen unterwegs war, bot sich der Gruppe in Hout Bay ein ganz besonderes Schauspiel. 

Ein Boot hatte einen toten Buckelwal zum Ufer gebracht und nun ging es darum, dieses Tier auf einen LKW zu laden und abzutransportieren.
Ein Tierarzt nahm noch Proben, um die Todesursache zu klären. Wie auf den Bildern zu sehen ist, hat sich besonders die Jugend den Wal genauer angeschaut. Die Einsatzkräfte zeigten viel Verständnis für die große Aufmerksamkeit und ließen die Kinder den Wal anfassen und genauer untersuchen. Das gut eingespielte Team hatte nach einer halben Stunde den Wal verladen und war fertig für den Abtransport.

Nach diesem ungewöhnlichen Ereignis ging die eigentliche Fahrt weiter zur Kapspitze. Hier ließen sich die Gäste viel Zeit zum Wandern und fotografieren. 

Dann ging die Tour weiter über den Chapman‘s Peak Drive bis zum Tafelberg und natürlich auch nach oben auf den Berg. Hier gab es wie immer viel zu bestaunen und die Aussicht zu genießen.

Nach einem Abendessen an der quirligen Waterfront ging es auf der Autobahn wieder zurück nach Paarl.


Ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag ging langsam zu Ende. 


Viele Neugierige versammelten sich.

Besonders die Kinder untersuchten alles ganz genau.

Fertig für das Aufladen.

Schnell war die Arbeit erledigt.

Ein letztes Anfassen

und schnell noch ein paar Photos machen.

Ein selten ruhiger Moment an der Tafel am Kap.

Die Gäste spazierten von der Tafel zum Aussichtspunkt.

Dann noch den alten Leuchtturm ganz vorn besichtigt.

Was für eine fantastische Aussicht.

Ein Speedboot kreuzt gerade den Weg.

Der Chapman's Peak Drive

in beide Richtungen betrachtet.

Es ist eine wunderschöne Kulisse.

Auf ging es mit der Bahn zum Tafelberg.

Es ist interessant, oben umher zu wandern.

Auch Dassies entdeckten die Gäste hier oben.

Einfach mal den Blick in die Ferne schweifen lassen.

Eine Traumkulisse.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Eine kurze Verschnaufpause

Manchmal möchten auch wir selbst einmal kurz durchatmen und für einige Minuten Ruhe genießen. 

Wir haben zwar einen solchen Platz schon vor ein paar Jahren auf unserer Erkundung der Weingüter Richtung Stellenbosch  und zurück nach Paarl rund um den Simonsberg schon lange gefunden, doch noch nie genutzt.


 Vor einigen Tagen war es soweit, wir brauchten einfach ein paar Minuten Ruhe. So fuhren wir hin, genossen ein Glas guten Rosewein und sparkling Wasser ( wir hätten auch selbst gebrautes Bier wählen können) zur wirklich guten Pizza. Sie ist zwar nicht rund, doch wirklich gut.

 Der Blick zu den Springböcken, Zebras, Gnus, im Hintergrund die Berge, es  hatte eine wirklich beruhigende Atmosphäre. Entspannung pur ist es auf diesem Weingut. Wir haben es sehr genossen.









Freitag, 18. November 2016

Whisky Verkostung in Wellington


Whisky aus Südafrika? Warum denn nicht. Wir kennen schon lange den "Three Ships Whisky" und den "Bains Whisky" aus der James Sedwick Destillery gleich aus dem Nachbarort Wellington. Diese Destillery ist die älteste Whisky Brennerei des afrikanischen Kontinentes und besteht seit 1886.

Vor kurzem erfuhren wir, dass es jetzt auch neuerdings Führungen und ein Whisky Tasting in der Destillery gibt. Das musste Reimar natürlich gleich ausprobieren. 

Zu buchen sind diese Tastings online unter Webtickets und sie finden jeweils Freitags und Samstags um 10 und 14 Uhr statt.

Am Ziel in Wellington brauchten wir nur unseren Namen zu sagen und schon wurden die Tore für uns geöffnet. Vom Parkplatz aus hatten wir einen tollen Blick über die Whiskyfässer und die Destillery bis zu den gegenüberliegenden Bergen. Dann ging es in die Empfangshalle für das Tasting. 

Ein paar weitere Gäste warteten auch schon und wir wurden mit einem Willkommenstrunk herzlich begrüßt. Kurz darauf begrüßte uns Guide und los ging es. 

Wir besichtigten zuerst die Produktionsstätte, wo die Destillieranlagen für den Grain- und den Malt-Whisky stehen. Hier wurde uns der Herstellungsprozess vom Korn zum Whisky erklärt. Leider war es nicht erlaubt, Photos zu machen. 

Anschließend begaben wir uns in die Lagerhalle mit den Whiskyfässern. Es ist schon beeindruckend, wie viel Fässer hier lagern. Hier findet die ganze Magie statt, wie aus einem Destillierprodukt ein wohlschmeckender Whisky produziert wird. Wir bekamen all unsere Fragen beantwortet und lernten viel Neues über die Herstellung und das Blenden der Spirituose. 

Nach all den theoretischen Dingen ging es anschließend zu dem meist herbeigesehnten Teil der Führung, zur Verkostung. Es ist nicht nur einfach eine Verkostung verschieden hergestellter Whiskys, nein, es ist die Kombination verschieden schmeckender Whiskys mit verschiedenen Speisen. Wir waren sehr überrascht. Unser Tourführer erklärte uns die Whiskys und welche Speisen auf dem Tablett aufgetafelt waren. Danach konnte jeder frei entscheiden, wie er die Speisen mit welchem Whisky ausprobieren möchte. Es war ein wahres Geschmackserlebnis. Nicht nur die Whiskys hatten sehr unterschiedlichen Geschmack, es veränderte sich auch, je nachdem, womit man ihn kombinierte. 
Reimar war völlig überrascht, wie unterschiedlich die Speisen und Getränke miteinander harmonierten. Schnell hatte er seine Favoriten ausgemacht.

Natürlich haben wir Reimars neuen Lieblingswhisky auch gleich gekauft und so kann er zu Hause in aller Ruhe ein gutes Tröpfchen genießen. Mittlerweile haben wir auch den welteinzigen im Pinotagefass gereiften Whisky in unserem Besitz, natürlich auch aus der Sedwick Destillery.

Es war ein einzigartiges Erlebnis und wir können es nur wärmstens weiter empfehlen, uns hat es richtig gut gefallen. 



Die James Sedwick Destillery in Wellington.

Über diese Brücke gelangt man zum Parkplatz.

Alles ist sehr sauber und ordentlich angelegt.

Hier drin findet das Tasting statt.

Eine beeindruckende Empfangshalle erwartet uns. 

Da stehen die verschiedenen Whiskysorten

und hier ist ein Modell der Destillieranlage aufgebaut.

Wir begeben uns zur Produktionshalle und genießen den Ausblick.

Hier reifen und lagern die Gaumenfreuden.

Seht ihr Reimars Lachen, darauf hat er die ganze Zeit gewarten.

Das konnte er nach Herzenslust kombinieren und probieren.

Links unser Tourguide, der mit viel Hingabe all unsere Fragen beantwortet hat.

Ein tolles Bild, die Produkte der Destillery im stylischen Umfeld.

 
Reimar hat es sehr gut geschmeckt.

Noch ein letzter Ausblick auf die Whiskyfässer und die Berge, dann gehts nach Hause.