Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Logbook Tours als geführte Reisen unternehmen.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Tag 25 - Ein Tag am Strand


An dem Tage wollten wir Erholungsurlaub machen.
Nach dem Frühstück sind wir in die Stadt gefahren haben eingekauft und den Strand von Jeffreys Bay nach Wertvollem abgesucht. Es gab heute keine der besonderen Muscheln, wie sie uns Kirsten vom „The Ocean Bay Luxury Guesthouse“ beschrieben und gezeigt hatte. Eben nur einen Tag von 365 waren wir auf Suche.

Wir fuhren „Heim“, so fühlten wir uns im „Saxonia Guesthouse“ und kochten ein Hühnchen. Es war uns nach Hühnchen. So hatten wir für den spätherbstlichen Tag etwas Warmes im Bauch und auch etwas Leichteres, nach den vielen Mahlzeiten in den verschiedensten Restaurants.

Während das Hühnchen vor sich hin köchelte, gingen wir hinters Haus zum Strand. Hier gab es endlich Muscheln und Gabi war in ihrer Sammeltätigkeit nicht zu bremsen. Sie hob alles auf, was sie für gut befand und verglich es mit dem bereits Gesammeltem. Eines von Beidem wurde dem Strand wieder übergeben.

Wir gingen zum Haus zurück, aßen unser Hühnersüppchen und gingen wieder zum Strand auf Muscheljagd. So verging der Tag und es war wunderbar erholsam.

Wir genossen den Sonnenuntergang, spielten Räuber Rommé und ließen den erholsamen Tag ausklingen.


Die Muschelsucherin

Paradise Beach


Beutel voll, Hose nass

Mittwoch, 30. Mai 2012

Tag 24 - Ein Tag in Jeffreys Bay



Die aufgehende Sonne weckte uns sanft im Wasserbett des Saxonia Gästehauses. Es war ein traumhafter Morgen. Wir lagen im Bett und schauten auf den Indischen Ozean. Es gibt nur wenig Schöneres, so aufzuwachen. Es fiel uns schwer aufzustehen, wir blieben einfach liegen, schauten auf das Meer, hörten dem Schlagen der Wellen zu und genossen die Ruhe um uns herum. Nach einiger Zeit haben wir uns dann dem neuen Tag gestellt.

Petra und Udo waren in Deutschland im Urlaub und hatten uns die Hausschlüssel gegeben, als sie vor ihrem Flug bei uns im Haus Perlenblick übernachtet hatten. Das ist ein guter Ausgangsort, um in kürzester Zeit (der Udo fährt nur 30 Minuten) am Flughafen Kapstadt zu sein. So profitieren wir etwas davon und bewohnen jetzt ihr Gästehaus oder Strandhaus, weil es direkt am Strand steht. Es ist auf jeden Fall das richtige Zuhause, um unsere Erlebnistour durch dieses wunderbare Land ausklingen zu lassen. Wären wir gleich nach Hause gefahren, würden uns die Pflichten und Arbeiten in Beschlag nehmen. So ist es ein wirkliches Glück, hier im Saxonia die nächsten Tage verbringen zu können und diesen Gigaurlaub, der unserer erster Entdeckungsurlaub in Südafrika war, sanft ausklingen zu lassen.

So haben wir nach dem Frühstück unser Auto innen ausgesaugt und sind zu Mittag hungrig zum Portugiesen unweit vom Saxonia gefahren. Sardinen und Seezunge, das stand auf der Karte und war sofort bestellt.

Gestärkt fuhren wir zu Billabong, um für unsere Kinder etwas zu finden. Wir hatten einigen Spaß in dem Laden. Hosen für mich, siehe Bilder, durfte ich nicht kaufen. Die anderen Hosen waren ganz nach der heutigen Mode völlig zerrissen und schlecht repariert, die wollte ich nicht, weil meine Mutter früher so etwas in den Lumpensack gesteckt hätte. Da sind wir nach einer Stunde irrem Aufenthalt im Kaufhaus ohne ein einziges Stück wieder draußen in der milden Luft von Jeffrey`s Bay.

Es ist Nachmittag und Zeit, um uns mit Kirsten und Sven vom "Ocean Bay Luxury Guesthouse“ zu treffen. Zum ersten Mal treffen wir uns persönlich, und es passt, würden die Bayern sagen. Wir machen einen Rundgang durch ihr schönes und modernes Gästehaus und den tollen Garten. Dann sitzen wir auf der Terrasse, schauen auf den Traumstrand von Jeffrey`s Bay und sind alle glücklich, hier in diesem schönen Land leben zu können.

Es war ein schöner Abend mit lieben Menschen in einer märchenhaften Umgebung. Was uns Kirsten und Sven an Unternehmungen in ihrer Region empfohlen haben, ist schier unerschöpflich. Wir werden einiges in den folgenden Tagen tun und vorstellen.



Die Morgensonne weckt uns


Erster Blick zum Strand


Ob wir hier ausruhen?


Saxonia Gästehaus


Nach dem Autoputzen zum Essen


Reimar liebt Sardinen


Im Sommer kann man auch draussen sitzen


Nichts für Reimar


Die da auch nicht


Und die will er nicht, die ist kaputt


Gleich sind wir bei Kirsten und Sven


The Ocean Bay Luxury Guesthouse


Gebaut mit deutscher Gründlichkeit


Blick von der Terrasse


Hier gibt es Frühstück oder Grillabende


Was für ein toller Pool



Dienstag, 29. Mai 2012

Tag 23 - Von Elliot nach Jeffreys Bay


Wir hatten gut geschlafen, draußen krähten zwei Hähne um die Wette und hatten uns zur rechten Zeit geweckt, denn für 7.30 Uhr war Frühstück von der Wirtin befohlen. Der Tag begann, wie der vorige geendet hatte, einfach lustig. Wir waren fünf Minuten zu früh, kein Mensch zu sehen, so schlenderten wir um das Farmhaus. Schöner Morgen, ein traumhaftes Wetter, plötzlich hörten wir Schreie von um der Ecke. Wir schlichen rum und sahen, morgen wird nur ein Hahn krähen. Der Hund des Hauses hatte einen Wecker ausgestellt.

Dann kam ein Auto in die Farm gedonnert. Einen solchen VW-Golf -Sound hatte ich noch nie zuvor gehört. Die Schepperkiste steuerte die Wirtin und brachte die Köchinnen. Wir schlenderten in den Frühstücksraum, nahmen Platz und wussten genau, jetzt sind die Eier in der Pfanne. Warum? Na weil das Licht ausging! Wir lachten beide und bald kam das Frühstück. Na, ja, das passt zu allem und es war doch schön, mal wieder richtig herzhaft lachen zu können.

Wir haben von "Lundhorst" ( wir wissen nicht genau ob der Name stimmt!!! ) keinerlei schlechte Erinnerungen. Für uns war es ein herrlich lustiges Erlebnis, was wir nie vergessen werden. Noch in vielen Jahren wird die Erinnerung daran unseren greisen Gesichtern ein Lächeln entlocken.

Von Elliot fahren wir über Cala und Lady Frere nach Queenstown. Es ist eine wunderschöne Fahrt. Malerische und wechselnde Landschaften, Ortschaften voller interessantem Treiben und eigener Architektur, so zieht sich diese Strecke in über 1000 m Höhe Richtung Südosten bis Queenstown.

In fünf Richtungen kann man Queenstown verlassen, doch eine Beschilderung gibt es in dieser recht großen Stadt nicht. Wir wollten die R 67 nach Fort Beaufort und fragten drei Männer, die beieinander standen. Zwei zeigten in die entgegengesetzten Richtungen und der dritte spielte Schiedsrichter. So fuhren wir nach der Erklärung natürlich die N 6 Richtung East London. Zum Umkehren war es zu weit und so raste ich voller Wut und mit ungehemmten Fuß diese sch... Autobahn bis Cathcart und von da zur R 67, die uns wieder mit ihrer Traumlandschaft verwöhnte und mich beruhigte. Etwa 50 Km dieser wunderschönen Straße hatten wir leider verpasst.

Das hatten wir gelernt auf unserer bisherigen Fahrt, die Nebenstraße kann selten so schlecht sein, dass man die Autobahn benutzen müsste. Immer gibt es auf den abgelegenen Strecken mehr zu sehen, mehr zu erleben und weniger Verkehr.

Weiter geht es die R 67 bis Grahamstown. Wie weiter, N 2 nach Port Elisabeth? Nein, das tun wir uns nicht an. Es ist noch nicht so spät, wir fahren nach Port Alfred. Dort gibt es frischen Fisch und die R 72 an der Küste entlang nach Port Elisabeth. So fuhren wir nach Port Alfred, an Ananas Plantagen entlang, die wir noch nie zuvor gesehen hatten. Wieder eine schöne Strecke.

In Port Alfred, kein Ananashändler - erste Enttäuschung, kein frischer Fisch - zweite Enttäuschung, Fish und Chips gegessen - kein Kommentar, gegenüber "Ocean Basket" in einer Stadt direkt am Meer, ist doch ein Witz? Na, ja, der Ort ist schön und die Gegend wunderschön und so genießen wir die Fahrt auf der R 72 zur N 2, die wir dann bis Ausfahrt Jeffrey`s Bay durchsausen.

Ein herrlicher Spätnachmittagshimmel begrüßte uns als wir nach Jeffrey`s Bay hinunter fuhren. Dann bogen wir rechts ab nach Paradise Beach zum "Saxonia Gästehaus", wo wir die nächsten Tage bleiben werden. 


Unser Gästehaus in Elliot

Nur noch ein Hahn da

Mein Frühstück

Von Elliot nach Queenstown:


Wie geht es weiter?

Impressionen von unterwegs:


Ananas Plantagen bei Port Alfred


Kein frischer Fisch

Jeffrey's Bay: