Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Mahali Reisen als geführte Reisen unternehmen.

Freitag, 8. Juni 2012

Schlusswort - Quer durch Südafrika

Es war eine schöne Reise durch drei Länder, eine Reise durch viele verschiedene Vegetationszonen, Klimazonen und auch eine Reise zu verschiedenen Menschen und ihren Lebensweisen und -auffassungen. Jeder Tag war voller neuer Eindrücke und Erlebnisse. Die Vielfältigkeit der Tierwelt, atemberaubende Landschaft und die Freundlichkeit der Menschen haben uns tief beeindruckt. Berge, Küste, Ozean, weite Ebenen, alles kann man in kurzer Zeit sehen. Nicht umsonst heißt es: „Südafrika, die ganze Welt in einem Land“.

Wir haben in unseren 32 Tagen Reisezeit nicht alle Highlights in der von uns bereisten Gegend gesehen. Lesotho und die Drakensberge haben uns persönlich am Meisten beeindruckt und wir werden auf alle Fälle noch einmal dieses traumhafte Land  besuchen.

Da wir selbst im Weinland Südafrikas leben, kennen wir die Gegend hier und entlang der Garden Route sehr genau und haben sie deshalb auf dieser Reise ausgelassen. Unser Fazit der Reise: man sollte sich mindestens 2-3 Wochen Zeit nehmen, um das Gebiet Krügerpark, Panoramaroute, Drakensberge und Küste zu bereisen. Weitere 2- 3 Wochen benötigt man für die Garden Route, das Weinland und Kapstadt.

Unsere Route suchten wir wenn möglich über Nebenstraßen, wir fuhren durch entlegene Gebiete, wo wir die einzigen Weißen waren, aber wir haben uns zu keiner Zeit und nirgendwo beängstigt gefühlt. Die Menschen begegneten uns mit Respekt und Freundlichkeit und waren hilfsbereit, so wie wir es von Paarl und Kapstadt gewöhnt sind.

Wir lieben dieses Land und hoffen, vielen Menschen mit unserem Beitrag Südafrika ein Stück näher gebracht zu haben.

Lust auf Urlaub in Südafrika bekommen?  
Es gibt auch ein recht dichtes Netz deutschsprachiger Gästehäuser, wo den Urlaubern  Tipps für die Ausflüge oder Hilfe in der Not (z.B. Arztbesuch) gegeben wird. Hier finden Sie die Gästehäuser und ganz viele Hinweise für  ihren  Südafrikaurlaub oder sind sie nur mal neugierig auf die herrlichen Fotos.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Tag 32 - Von Oudtshoorn nach Paarl


Wir hatten ausgezeichnet geschlafen, Heidi hatte uns das Frühstück bereitet und  war schon bei ihren Kälbchen um auch ihnen das Frühstück zu geben. Es war auch schon etwas später an diesem Morgen. Bald kamen Bernd und Heidi zurück ins Haus, wir packten und verabschiedeten uns.

Es war sehr schön auf der „Guestfarm Frischgewaagd“,  hier werden die Gäste und die Tiere richtig verwöhnt. Farmleben und Gästebetrieb sind hier im Einklang. Wie die Beiden das schaffen, bleibt ihr Geheimnis.

Bevor es richtig auf die Heimreise ging, statteten wir noch Susanne und Michael von den "Karoo candles" einen Besuch in Oudtshoorn ab. Susanne zeigte uns ihr Atelier und ihren Workshop. Natürlich konnten wir bei einer so tollen Auswahl nicht ohne Beute nach Paarl fahren.

Nun treten wir aber endgültig unsere Heimreise an und hoffen auf Regenwetter, damit unser treues Gefährt vom Salzkleid der Küste und vom Staub der unbefestigten Straßen befreit wird. Die Strecke sind wir schon sehr oft gefahren aber selten im Regenwetter. So war es auch an diesem Tag. Wir genossen die R 62, wie jedes Mal und die Wolken schmückten den Himmel zusätzlich, also wieder eine schöne Fahrt mit neuen Bildern. Unterwegs sahen wir Frauen das Brennholz schleppen, was uns an den bevorstehenden Winter erinnerte.

Als wir nach Worcester in die Du Toitskloof Berge fuhren, begann es etwas zu regnen. Wir sahen so viele Wasserfälle, wie kaum jemals zuvor. Hier muss es schon vorher geregnet haben. Die Wasserfälle zeigten sich in ihrer vollen Schönheit. Wir freuten uns auf „unseren“ Pass, doch leider war dieser gesperrt. Ein Lkw hatte seine 50 Tonnen Getreide über den Pass verstreut. Etwas bitter mussten wir durch den Tunnel und für die entgangenen Wasserfälle noch Maut bezahlen.

Wieder zurück von einer Reise voller schöner Erlebnisse, freuen wir uns, wieder in Paarl zu sein, unserem Zuhause mit lieben Nachbarn, in schöner Umgebung, unserem Garten und dem vielen Vertrauten um uns herum.


Unser letztes Frühstück der Reise

Bei den Karoo Candles:



Holzsammler

Hoffentlich regnet es 

Die Du Toits Berge

Herrliche Wasserfälle:


Wieder zu Hause

Mittwoch, 6. Juni 2012

Tag 31 - Von Jeffreys Bay nach Oudtshoorn


Es war eine schöne Zeit im Saxonia Gästehaus, es gab Einiges in und um Jeffreys Bay zu erleben und noch lange hatten wir nicht alles gesehen, was uns Kirsten und Sven empfahlen. Einiges hatten wir schon auf unserer kleinen Tour vor fünf Jahren besucht und ein nächstes Mal soll es ja auch noch geben.

So verließen wir über die Staubstraße nach Humansdorp Paradise Beach und steuerten der R 62 entgegen. Diese Strecke ist wirklich schön. Sie führt durch schöne Landschaft und durch ein Obstbaugebiet, wo wir unterwegs eine Tüte Äpfel kauften, hin zur N 9. Die Fahrt ist ruhig, weil wenig Verkehr ist und man kann im Vorbeifahren die Landschaft genießen.

Auf der N 9 fuhren wir zur N 12 und diese Richtung Oudshoorn. Fünf Kilometer vor Oudtshoorn liegt an der linken Seite die „Guestfarm Frischgewaagd“ von Bernd und Heidi. Wir fuhren auf die Farm und schon kamen uns Bernd und Benny entgegen. Kaum war der Motor abgestellt war auch Heidi da und nach herzlicher Begrüßung bezogen wir eines der schönen Gästezimmer.

Das Farmerleben rief und Heidi und Bernd mussten ihre Kälbchen versorgen. Wir waren selbstverständlich mit dem Fotoapparat dabei, wie mit elterlicher Liebe die Tiere versorgt wurden. Anschließend bummelten wir noch über die Farm. In der Zwischenzeit war Michael von den „Karoo candles“ mit seinen Hunden zum Spaziergang auf die Farm gekommen. Plötzlich hörten wir die Hunde bellen und als wir nach dem Rechten schauten, sahen wir einen Kudu hinter dem Zaun. Er ließ sich von den Hunden kaum erschrecken und lief erst weg, als wir näher kamen.

Für den Abend hatten unsere Gastgeber ein leckeres Essen bereitet und wie es unter Freunden so ist, gab es viel zu erzählen. Der Kamin gab wohlige Wärme in dem großen Raum und wir saßen beim Wein und erzählten von unseren tollen Erlebnissen. Der letzte Abend unserer Reise ging zu Ende.



Die Fahrt nach Oudtshoorn:


Das Begrüßungskomitee

Endlich gibt es was

Aufstellen zum Fotografieren

Fütterung im Akkord

Oder auch einzeln

Das schmeckt auch Benny

Und wie schmeckt das?

Der Wasserdam der Farm

Später Besucher, ein Kudu

Dienstag, 5. Juni 2012

Tag 30 - Der letzte Tag in Jeffreys Bay


Es ist der letzte Tag in Paradise Beach und heute wollen wir etwas für unsere Gemeinschaft der deutschsprachigen Gästehäuser im www.Südafrikaurlaub.net tun.

Es gibt auch Jäger unter den Urlaubern, die in Südafrika gern zur Jagd gehen würden. Für diese Gruppe der Gäste haben wir uns mit Ferdi Venter an diesem Morgen verabredet.

Etwa 4 Km vom „Saxonia Gästehaus“ entfernt treffen wir uns auf der Farm, Sven vom „The Ocean Bay Luxury Guesthouse“ und wir vom „Haus Perlenblick“. Ferdi erklärt uns die Bedingungen vom Gesetzgeber, er klärt uns über den Naturschutz auf, über die  Auswahl der jagdbaren Tiere, über Artenerhaltung,  Artenschutz und deren Wichtigkeit. Auch die Wichtigkeit der Jagd in einer Welt, in der die Menschen schon soweit eingegriffen haben, dass die Wildbestände auch von ihnen reguliert werden müssen. Es war eine interessante Unterhaltung und wir haben sehr viel dazulernen können.

Am Nachmittag haben wir es uns auf der Terrasse des Hauses in der Sonne bequem gemacht und die Blüten und Blütenbesucher bewundert.

Dann am Spätnachmittag trafen wir uns nochmals mit Kirsten, Karo und Sven im „Kitchen Windows“ zum Essen und der Abend gehörte den Spielkarten. 


Oldtimer auf dem Parkplatz

Welch eine Blütenpracht

Ein Sunbird beim Nektar sammeln

Wer gewinnt?







Montag, 4. Juni 2012

Tag 29 - Die Sanddünen am Gamtoos River


Kirsten und Sven vom „Ocean Bay Luxury Guesthouse“ hatten uns von den Sanddünen ein Stück hinter Jeffreys Bay in Richtung Port Elisabeth erzählt. Sie standen heute auf unserem Plan.

So ging es nach dem Frühstück vom „Saxonia Gästehaus“ zum Gamtoos River. Raus aus Paradise Beach, durch Jeffreys Bay durch und an der Küste entlang Richtung Port Elisabeth. Die Dünen sahen wir schon von Weitem und gleich hinter einer kleinen Brücke bogen wir in eine Staubstraße Richtung Ozean. Vorbei an blühenden Aloehängen und jeder Menge Kuhweiden ging es zu den Dünen. Am Eingang bezahlten wir einen kleinen Eintritt und da waren wir. Unser Auto parkten wir an einer zugewehten Straße. Ein Anderer konnte mit seinem Fahrzeug weiter ins Gelände, wir sahen die Spuren.

Barfuss machten wir uns auf den Weg über die Dünen. Wir hätten nie geglaubt, welche Fläche die Dünen bedecken. Wir kamen uns vor wie in der Wüste. Auf dem Rücken der Düne liefen wir entlang bis zum Ozean. Eine einzige Familie hatte es sich mit ihrem Sonnenschirm bequem gemacht, sonst war alles menschenleer.  Der reine weiße Sand, der blaue Himmel, das Rauschen der Wellen, es war wunderbar, fast unwirklich.

Wir liefen Richtung Flussmündung, immer auf der Suche nach Schätzen des Meeres. Viele kleine Muscheln lagen am Strand. Es dauerte eine Weile, ehe wir von Weitem die Mündung des Flusses sahen. Der Fluss kommt breit und flach  ins Meer. Reimar war ganz fasziniert von den Kräften der Wellen, die in Minutenschnelle Sandbänke aufbauten oder wegspülten. Wir liefen noch einige Zeit im Bereich der Flussmündung auf und ab. In der Ferne sahen wir noch einige Angler.

Dann spazierten wir den Weg am Strand wieder zurück. Zum Glück hatten wir uns gemerkt, wo wir zum Auto abbiegen müssen, denn der Sonnenschirm mitsamt Familie war verschwunden. Am Auto angekommen, verstauten wir unsere bescheidenen Schätze und befreiten uns vom Sand. Dann fuhren wir wieder nach Paradise Beach.

Weil es noch so schön warm war, beschloss Reimar, im Indischen Ozean baden zu gehen. Wir gingen die wenigen Meter vom Gartentor zum Strand. Niemand außer uns war da. Reimar machte sich auf ins Wasser und plötzlich war ein weiterer Badegast da. Die Beiden planschten im Wasser und hatten Spaß. Ich genoss die Freude vom Land aus.



Auf dem Weg zum Gamtoos River

Wir sind gleich da

Die Dünen:


Ein einsamer Sonnenschirm + Familie

Immer am Strand entlang

Hier kommt der Fluss ins Meer

Eine einsame Anglerhütte

Unendlich viele kleine Muscheln

Unsere Spuren im Sand

da sind wir auf dem Hinweg lang gelaufen

Der hat sich zu weit an Land gewagt

Immer auf der Suche

Sooo weit

So gigantisch 

Reimars Badekumpel

Es war herrlich

Sonntag, 3. Juni 2012

Tag 28 - Ein Ausflug nach St. Francis Bay


Viele schöne Orte haben wir auf dieser Reise und in den Jahren zuvor hier in Südafrika gesehen. Oft haben wir die umliegende Natur genossen, die Sehenswürdigkeiten bewundert, die schöne Lage bestaunt, doch keinen Ort bisher hätte ich gegen Paarl als Wohnort getauscht.

Erstmals in St. Francis Bay fühlte ich, hier könnten wir auch leben. Blitzsauber und ordentlich steht dieser Ort an der gleichnamigen Bucht am Indischen Ozean. Saubere Straßen und Wasserstraßen ziehen sich zwischen den gepflegten Grundstücken mit den weiß getünchten Häusern entlang und alles strahlt eine Ruhe und Schönheit aus, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe.

In der Touristinformation werden wir herzlich begrüßt, obwohl Sonntagmorgen ist, bekommen eine Karte vom Ort und einige Ratschläge, was wir uns ansehen können. Wir fahren durch diesen kleinen Ort, schauen hier und schauen da und sind fasziniert von dieser Lage und der absoluten Sauberkeit.

Wir fahren zum Leuchtturm im nahegelegenen Cape St. Francis und spazieren über die Felsen zum Wasser, wir hätten die Pinguinkolonie besuchen können, sind aber zwecks Muschelsuche in die andere Richtung gelaufen. Einige Leute waren auch am Strand und genossen mit ihren Familien den Sonntag.  Kinder badeten, andere angelten, ein Boot kam vom Ausflug zurück. Es war schon etwas Leben in dem Ort, doch alles geschah in einer völligen, für uns ungewohnten Ruhe.

Wieder in St. Francis Bay, besuchten wir eines der Restaurants, um zum Mittag frischen Fisch zu essen. Sonntags frischen Fisch zu erwarten war eine dumme Idee. Das hätten wir uns auch denken können. In dem Restaurant direkt am Hafen haben wir traumhaft gesessen. Wir schauten über den Hafen auf den Indischen Ozean und vergaßen zum Glück, was wir aßen. Der Blick entschädigte uns für alles.

Wir fuhren noch mal nach Cape St. Francis, schauten uns dort noch etwas um, alles sauber und ordentlich, doch nicht von so brillanter Schönheit, wie St Francis Bay.

Wieder zurück im „Saxonia“ machten wir uns Steaks mit Pilzen, tranken einen Wein und schwärmten von dem Erlebten.


Hier ist auch die Tourist- Info mit drin

Hier könnte man verweilen

Blick zum Ort

Der Hafen von St. Francis Bay:


Am Kanal vom Kromme River:


Noch einmal am Cape St. Francis: