Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Logbook Tours als geführte Reisen unternehmen.

Montag, 27. August 2012

Stadtrundfahrt in Kapstadt


Viele unserer Gäste möchten gern das Stadtzentrum Kapstadts anschauen und fragen uns nach dem besten Weg oder möchten mit uns die Tour fahren.  Dafür gibt es nur eine Antwort, „fahrt mit dem Bus, macht die City Sightseeing Cape Town, Hop On – Hop Off. Das ist der beste Weg Kapstadt zu sehen und zu erfahren.“

 Nur so können sie Kapstadt im Durchfahren richtig erleben und ihren individuellen Interessen dabei nachgehen. Das kann kein Reiseunternehmen bieten. Sie sitzen hoch oben auf dem Bus, bekommen in ihrer Heimatsprache alle Sehenswürdigkeiten und geschichtliche Hintergründe erklärt und können an jeder Stadion aus-  und einsteigen (Hop On – Hop Off),  um sich das Eine oder Andere genauer anzusehen.

Einige unserer Gäste fahren die erste Tour durch. Sie dauert zwei Stunden und steigen in der zweiten Runde  an den für sie interessanten Haltepunkten aus.

 Wenn es die Urlaubstage zulassen, sollte man den Tafelbergbesuch nicht mit der Stadtbesichtigung  koppeln, das kann von jedem zu wenig sein.  Wenn es nur so geht, dann nutzen sie den  „Direct Cableway Express Service“ ab 08.40 Uhr.

In 45 Minuten sind sie auf der N 1 an der Waterfront, parken im Parkhaus und keine 100 m ist die Abfahrtsstelle der Stadtrundfahrt,  wo man bequem sein Ticket kauft,  die Informationen ließt oder erfragt.  Es gibt mehrere Pakete, die man buchen kann, was sie hier erfahren können.
Wir entschließen uns heute für die „Red City Tour“.

Schon ab 09.00 Uhr starten die Busse im Takt von 20 Minuten und die letzte Tour des Tages beginnt 16.45 Uhr. Wir starten an der Waterfront,  fahren zum Clocktower,  zur Messe,  St George`s Cathedral.  Hier steigen Gartenliebhaber gern aus,  laufen durch den Kompaniegarten und steigen am SA Museum „Iziko“ wieder ein.  Das Museum ist besuchenswert, doch nicht am Tage der Bustour.  

Die Fahrt geht weiter vorbei am Mount Nelson Hotel,  dem Jüdischen Museum,  dem District Six zum Castle of Good Hoop.

Wenn sie es möglich machen können,  sollten sie wochentags gegen 11.45 Uhr im „Castle of Good Hope“ sein, wo man die Wachablösung und den Kanonenschuß erleben kann.  Der Bus ist etwa 45 Minuten zum Castle unterwegs.

Weiter geht die Fahrt vorüber am Goldmuseum nun immer bergauf entlang des Malaienviertels zum Tafelberg,  wo die Aussicht vom Bus schon ein Erlebnis ist.  Hier hält er in der Regel eine kurze Zeit. Schräg über den Parklatz befindet sich eine Toilette.

 Nach kurzer Pause geht es zur Westseite des Tafelberges vorbei an der Bergformation „ Zwölf Apostel“  nach Camps Bay,  Clifton,  Bantry Bay,  Sea Point zurück zur Waterfront.
Es war mit Sicherheit ein erlebnisreicher Tag.


Auf Tour durch Kapstadt:


Donnerstag, 16. August 2012

Nach Unwetter von Oudtshoorn nach Paarl


Nachdem wir über die ruhige und schöne Fahrt von Outdshoorn nach Paarl am Ende unserer großen Reise berichteten, möchten wir nun einen weiteren Weg vorstellen, den Weg durch die Siebenwochenschlucht.

Schon oft sind wir diesen Weg gefahren und immer fanden wir neue Reize auf dieser Strecke. So wollten wir diese Schlucht im Winter erkunden und die sonst so bescheidenen Aloe in ihrer Blüte bewundern und zwischen den schneebedeckten Gipfeln hindurch zur N 1 fahren. Es war unser beider Entscheidung, was sich später als wichtig herausstellte.

Wir tankten in Calitzdorp voll, fuhren über den „Huisrivierpass“ und bogen später in die „Seweweekspoort“ (Siebenwochenschlucht) ein. Die Wolken hingen gewaltig über und in den Bergen. Oft strahlte aber auch die Sonne durch die Wolken auf eine Bergspitze, den Weg oder auf die dann leuchtenden Blüten der Aloe. Es war ein wunderschönes Spiel von Licht und Schatten, was wir so lange genossen, bis vor uns ein großer Spiegel die Sonne reflektierte, ein Wasserspiegel. Eigentlich nichts besonderes, wenn der nicht über den Weg ginge. 

Was nun? Na, ja eigentlich kennen wir die Schlucht und so wild wird es nicht sein, Augen zu und durch. Am Ende des „Spiegels“ plumpste das Auto merklich in die Tiefe und mit letzter Kraft kam es aus dieser Spülrinne wieder heraus. „Oh, da hatten wir aber Glück gehabt, dass unser Hyundai ix 35 diese Stufe geschafft hat“, sagte ich, „mein armes Auto“, sagte Gabi. So hatte jeder was gesagt und weiter ging es. Wir genossen schon wieder die traumhafte Bergwelt, die blühenden Aloe und bald standen wir an der nächsten Wasserdurchfahrt. Was nun? Zurück kommen wir nicht nochmal durch diese Rinne, zumal sie jetzt gleich am Anfang ist und das Auto sowieso bergab steht  und deshalb das Näschen gleich eintaucht, also durch. Wir hatten Glück. Das Wasser war zwar sehr tief aber der Untergrund recht fest. 

Jetzt bogen wir mit der Schlucht seitlich nach links ab, wieder dieses fürchterliche Schild „Furt“, wieder mit letzter Kraft durchgekommen. Dann wurde es ganz verrückt. Schneeflocken trieb der Sturm durch die Schlucht und auf den Gipfeln lag bereits schon Schnee. Zum Glück lösten sich die Kristalle im Fall zu Tröpfchen auf und wir brauchten keine Schneeketten anlegen. ;)

Nach einigen schönen, erlebnisreichen und schwierigen Kilometern erreichten wir die Stelle, wo der Bautrupp die vor uns liegenden Brücken und Durchfahrten schon befahrbar gemacht haben. Wir hatten das Schlimmste hinter uns gebracht. 

Als wir aus der Schlucht waren beschauten wir unser Auto. Es fährt noch, hat keine Schrammen, nur das vordere Nummernschild ist herausgerissen, doch wie durch ein Wunder ist sonst nicht eine Schmarre zu sehen. „Hier hat der Herrgott seine Hand im Spiel“, dachte ich und wenige Kilometer später bestätigte sich dies.

Wir fuhren durch Laingsburg und beschleunigten nach dem Ort recht schnell, weil es schon so spät war. Bautz, da saß er, der Mann am Radar, er schaute mich beim Vorbeirasen in die Augen, ich ihm erschrocken auch und dann zog langsam ein Schmunzeln über mein Gesicht. „Der Herrgott hat es abgemacht“. „Was?“, fragt Gabi, „unser Nummernschild mein Liebes“, antwortete ich. 

So fuhren wir erleichtert weiter bis Matjiesfontein, wo der „Blue Train“ im Bahnhof stand. Natürlich war nichts wichtiger als diesen Zug von der Nähe zu fotografieren. Nach einigen Minuten fuhr er weiter und wir waren glücklich, dass es noch so gut geklappt hatte. 

Die N 1 fuhren wir in der gewohnten Ruhe Richtung Kapstadt. Hier ist nicht viel los und auch nicht zu viel Verkehr. Bei den Hexrivierbergen beginnt die Landschaft wieder etwas zu bieten und die weißen Mützen sind sicherlich für einige Leser nicht das, was man sich unter Afrika vorstellt.

In De Doorns sind wir durch den Ort gefahren. Der Ort ist über und über mit Blumen geschmückt und die dahinterliegenden Berge mit ihren Schneemützen gaben einen tollen Kontrast. Leider waren die Blüten geschlossen aber ihre Masse brachte dennoch Farbe ins Bild.

In Worcester  begann ein sintflutartiger Regen der bis Paarl anhielt.

Sicher werden jetzt einige Leser fragend denken, „und eine solche Reise soll ich machen?“ 
Es hat seinen Reiz das zu tun, doch eines können wir versichern, das ist nur im Winter so. Im Sommer ist dieser Weg durch die Schlucht in der Regel ohne Probleme und auch wunderschön.



Der Huisrivierpass

Zur Siebenwochenschlucht

Die blühenden Aloe

Die Siebenwochenschlucht:


Erste Schwierigkeiten

In Folge waren es viele:


Nun konnten wir besser die Landschaft genießen:


Pech und Glück zugleich

Der Bluetrain in Matjiesfontein


Die Hexrivier Berge

De Doorns

Blumen im Wein

Wein im Winter

Sonntag, 12. August 2012

Winterausklang in Südafrika


Wenn wir ab August die zweite Hälfte des Winters in Südafrika erleben, haben wir ein Bild des Frühlingerwachens vor uns. Die Wiesen bringen die ersten Blumen hervor, die sonst so trockenen und staubigen Straßenränder färben sich bunt und die Sonne, wenn sie die Wolken beiseite gerückt hat, lässt uns ihre wohltuende Wärme duch die Winterpulover spüren.

Es ist eine besonders schöne Zeit für die Menschen hier im Westen und besonders im Nordwesten Südafrikas. Viele Besucher kommen in den nächsten Wochenen in die sonst so heißen und trockenen Gebiete .

Mit einer Fahrt, entlang bunter Straßenränder, und Blütenmeeren bis zum Horizont, werden sie auf ihrer Reise belohnt.

Lassen Sie uns gemeinsam mit den folgenden Bildern eine kleine Tour durch das Westliche Gebiet des Northern und Western Capes erleben.