Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Mahali Reisen als geführte Reisen unternehmen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Ausflug in die Cederberge - Tag 7

Afrikas größte Rooibos Tee Produktionsstätte


Es ist der letzte Tag unserer Erkundungen in den Cederbergen. Wir packen unsere Sachen aus dem schön gelegenen Cottage in unser Auto, schauen uns noch einmal bei Sanddrif um und fahren zwischen den Bergen nach Norden. Vereinzelt stehen sie auf den Kämmen der Berge, die falschen Zedern, die uns nie zuvor so aufgefallen sind und zu denen wir nun würdevoll hinaufschauen. Proteen säumen den Weg und vom „Uitkyk Pass“ hat man eine herrliche Fernsicht über das weite Tal. Wir passieren den Ort Algeria, die „Jamakafarm“ und fahren weiter Richtung Clanwilliam, dem Ort unseres Interesses, vorbei an dem großen Stausee, wo am Wegesrand die ersten Blüten mit ihrem Leuchten dem vorausgegangenen Regen danken.

Wir fahren in den Ort und bald sehen wir an der linken Seite das Schild mit der Aufschrift „Rooibos Limited“. Hier sind wir erstaunt, welche Größe diese Fabrik hat. Das haben wir so nicht erwartet. Nett werden wir empfangen und auf die Probiermöglichkeiten der vielen Produkte hingewiesen. Wir kosten hier, naschen da und staunen, was man alles aus und mit Rooibos machen kann.

Dann präsentiert man uns einen Film in deutscher Sprache, wo wir sehr viel über die Geschichte, den Anbau, die Verarbeitung, den Vertrieb und die Produkte in Wort und Bild erfahren.

Wir kaufen einige Päckchen des Tees, der uns bei der Verkostung am Besten schmeckte.

Seit dem 09.05.13 trinken wir nun alle Tage „Organic ROOIBOS GREEN“ und heute hat Gabi ein großes Paket dieses Tees im Werk bestellt, was in den nächsten Tagen mit der Post kommt. So begeistert sind wir von diesem Tee.

Nach unserem Besuch in der Fabrik sehen wir uns die Feldkulturen an, die sich weit in Richtung Küste um Clanwilliam hinziehen. Gabi lässt es sich nicht entgehen, an einem Feld durch den Zaun zu klettern und die Teepflanzen ganz nah zu betrachten.


So endet unser Besuch zur Erkundung der Cederbergregion nach sieben spannenden Tagen und wir fahren mit neuen Erkenntnissen und Freude über das Erlebte wieder zurück nach Paarl.  

Abreise von Sanddrif

Die Fahrt durch die Cederberge

Letzter Blick zu den falschen Zedern

Gegenverkehr bei Algeria

Vorbei am Clanwilliam Stausee

Hier blüht es schon am Wegesrand

Dann sehen wir das erste Rooibosfeld

Die Fabrik ist aber groß

Das ist einen Besuch wert.

Aus dieser Pflanze machen sie,

Tee für die halbe Welt,

Soßen und Pasten für Südafrika,

und Kosmetik für die Damen,

die man hier kaufen kann.

Wir haben uns den Film angesehen

dann haben wir einige Getränke verkostet.

Auf der Weiterfahrt hat Gabi das Feld besucht

und die Rooibospflanzen

fotografiert und inspiziert.

Hier sieht man schon einige Rotfärbungen.

Sonntag, 26. Mai 2013

Ausflug in die Cederberge - Tag 6

Besuch im Truitjiskraal


Wieder ein schöner Tag, wieder strahlender Sonnenschein und auf geht’s nach „Kromrivier“ über einen schönen Pass, wo wir „Tuitjieskraal“ ansehen möchten.

Wir kaufen in der Farm „Kromrivier“ ein Permit und fahren den Weg über die Farm entlang der landwirtschaftlichen Nutzflächen zum Eingang. Dort öffnet Gabriele mit dem Zahlencode das Schloss und die Entdeckungsfahrt geht entlang immer größer werdender Felsgebilde.

An einem Parkplatz steigen wir aus und gehen zu Fuß auf Erkundung.

Es ist ein einfacher Wanderweg, der aber so viele Ansichten der Felsgebilde hat, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. Mal sieht man einen Hundekopf, mal ein Gesicht, dann wieder einen Totenkopf. Der Fantasie sind hier drinnen keine Grenzen gesetzt.

Wir kletterten die Spalten und „Balkone“ entlang und entdeckten Felsmalereien, die für uns die verschiedenartigsten und aussagekräftigsten waren, die wir bisher gesehen hatten. Ich glaube auch an eine Darstellung eines Feuers in den Cederbergen auf einem Bild. Gabi zweifelt, doch gerade das ist es, was den heutigen Tag so besonders macht, die Fantasie jedes Betrachters.


Wir kehren nach einigen Stunden, die wie im Fluge vergingen, zum Parkplatz zurück, essen unsere Bemmchen und sind fasziniert von dem, was wir sahen. Noch lange sprechen wir über das Gesehene und sind manchmal unterschiedlicher Meinung. Die betende Maria aber, sahen wir beide, doch über den Kopf Mephisto's (aus Goetes Faust) haben wir unterschiedliche Betrachtungen.

Im Kromrivier holten wir unser Permit

In der Farm ging es zu Tuitjieskraal

entlang der Felsformationen

Hier ist die Fantasie gefragt:

Natürlich wanderten wir durch diese Felsformation

und bestaunten die eigenartigen Gebilde:

Dann überkam uns die Kletterlust

Gabi war gleich oben,

ich hinterher

und stand kurz vor dem Abgrund

Diesen Gang entlang,

entdeckten wir Höhlenmalereien:

Einfach fantastisch dieser Weg,

und herrlich diese Aussicht.

Wir wanderten zurück, vorbei an erstaunlichen Pflanzen.

Gabi entdeckte die betende Maria, ich Mephisto.

Die kleine Brotzeit am Ende großer Entdeckungen.

Sonntag, 19. Mai 2013

Ausflug in die Cederberge - Tag 5

Der Zederwald


Gestern hatte Gabi das Ziel für heute festgelegt, einen Wald der Bäume, die dieser Region den Namen gaben.

Nach dem Frühstück und mit den belegten Bemmchen und Wasser im Rucksack fuhren wir zur Farm „Driehoek“, dem Ausgangspunkt für die Wanderung zum kleinen Wald der Zedern, die einstmals die Bergregion bewaldeten. Hier kamen uns die seltenen Nguni Rinder auf dem Weg zur Weide entgegen und der Geländewagen verriet, dass „Driehoek“ auch dem für Leoparden - Trust angeschlossen ist. Außerdem befindet sich hier das höchstgelegene Weinquartier Südafrikas.

Wir kauften unser Permit, bekamen freundlich den Weg erklärt und wanderten los. Es war ein gut begehbarer Wanderweg und somit gab es keine Probleme.

Vorbei an den Bienenstöcken der Farm, deren emsige Bewohner einen, nein, überhaupt den köstlichsten Honig, den ich je gegessen habe, aus den Blüten der Proteen zauberten. Unzählige Proteen säumten den Weg und in ihren Blüten befanden sich oft bis zu drei Bienen bei der Arbeit. Überhaupt waren die Proteen für uns sehr interessant zu sehen. Auf dem Paarlberg erzählen wir unseren Gästen, die Proteen gehören in die Familie der Bäume. Daraufhin schauen sie oft etwas ungläubig beim Anblick der vielen „Büsche“, die zur Familie der Bäume gehören. Hier neben unserem Wanderweg befinden sich richtig große Baumproteen, deren Anblick kein Zweifel daran lässt, es sind Bäume.

Wir kommen einige Meter höher und entdecken die ersten verkohlten Überreste der Zedern. Es waren einstmals sehr große Bäume, die aber im Winde auf über 1000 Meter Höhe eine dementsprechende Wuchsform haben. Es sieht eigenartig schön aus, diese verkohlten Bäume vor dem strahlend blauen Himmel und den gold bis rot leuchtenden Felsen zu sehen. Es ist ein märchenhafter Anblick, den wir auch etwas genießen.

Wir gehen weiter und sehen am gegenüberliegendem Anstieg ein kleines Wäldchen, das Ziel unseres heutigen Ausfluges. Dank der guten Wegbeschreibung auf der Farm fanden wir den Weg sehr leicht.

Am Wäldchen angekommen freute sich Gabi, endlich die wenigen Bäume dieser Region von der Nähe betrachten zu können. Doch!? „Es ist wirklich so, diese Bäume sind Zypressen, keine Zedern.“ bemerkte die Gärtnertochter. „Eine ganze Region trägt einen Namen aufgrund einer falschen botanischen Deklaration.“ Darüber wird Gabi selbst in den nächsten Tagen im Forum von Südafrikaurlaub.net ausführlicher berichten.

Wir bewunderten die „falschen“ Zedern dennoch und freuten uns, an diesem Ort zu sein. Wir liefen durch das Wäldchen und fanden auch das Verhängnis dieser Bäume heraus, weshalb sie dem Feuer gnadenlos ausgeliefert sind. Nach einer Pause mit Bemmchen und Wasser machten wir uns auf den Rückweg. Wer schneller wandert als wir und nicht so lange die falschen Zedern bewundert, kann den Weg fortsetzen über den Gabriels Pass bis zum Wolfsberg Arch und dann wieder zurück.

Für uns aber war das Ziel erreicht, wir begaben uns auf den Rückweg. Die Sonne stand schon etwas tiefer, die Farben der Felsen wurden intensiver und auch die verkohlten Zypressen stellten sich wieder in Pose, wie am Morgen die „Zedern“.

Nach dem Rückweg durch die Proteen, wo die Bienen immer noch so fleißig waren haben wir selbstverständlich noch einige Gläser dieses flüssigen Goldes gekauft. Dabei entdeckten wir noch einen alten Zypressenbaum am Stall der Farm.

Wieder zurück auf „Sanddrif“ nutzten wir die letzten Minuten des Sonnenunterganges und liefen die wenigen Meter zu „Red Gods Valley“ um das Schatten- und Farbenspiel zu genießen.

Die Rinder bei Driehoek

Für Leoparden tun sie auch etwas

Das höchste Weinfeld Südafrikas

Proteen und Bienen

Hier werden die Proteen zu Bäumen

Ein richtiger Baum ist diese Protea

Der Weg ist angenehm, unter uns die Farm

Wie Strohblumen sehen sie aus

Etwas höher beginnen die Felsen

Der Weg ist nicht so schwierig

Schöne Felsformationen sind hier

Pilz oder Blume, was sagt die Fantasie?

Da muss man gleich ein Foto machen

wie dieser Fels bearbeitet ist. 

Der stolze Tode

Das ist doch keine Zeder

Einst standen sie prachtvoll hier

Hier kriechen wir heute nicht rein


wir haben das Wäldchen erreicht

Wenn kein Feuer kommt werden sie groß

Die genaue Untersuchung der Jungpflanze

Wasser und Bemmchen raus

Wieder zurück durch die Felsen

Der Fels sieht wie ein Baumstamm aus

Es wird immer farbintensiever

Eine große Zypresse auf Driehoek

Das Red Goods Valley