Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Mahali Reisen als geführte Reisen unternehmen.

Sonntag, 30. Juni 2013

Erkundungen in Simons Town



Gestern, ein wunderschöner Wintertag, die Sonne schien warm, die Wettervorhersage für Kapstadt „neun Stunden Sonnenschein“, beschloss Gabi wir werden uns einmal Simon´s Town näher ansehen.

So fuhren wir am späten Vormittag von Paarl über den Helshoogte Pass, durch Stellenbosch, und weiter auf der R 310 nach Muizenberg, wo wir über den Boys Drive nach Kalk Bay kamen. Es war Samstag und kein Stau an der ewigen Baustelle und somit waren wir recht schnell in Simon`s Town. 
Wir suchten uns einen Parkplatz, was zur Saison einem Glücksspiel gleichkommt und bummelten durch diesen Stadtteil Kapstadts.
In aller Ruhe besahen wir uns die meist viktorianisch geprägten Bauten und machten Fotos. Wir bummelten durch die Hauptstraße, wo viele Geschäfte all das anbieten, was keiner braucht aber viele kaufen. Es war recht lustig, was da so feilgeboten wird. Vom Walknochen über einen verkleckerten Sessel bis zum verrosteten Vogelbauer, von der „hübschen“ Bekleidung abgesehen, gibt es dort alles zu haben. Ich fand eine Schiffsglocke für unser „Ozeanzimmer“ recht brauchbar, was aber Gabi mit dem Finger zur Stirn zeigend ablehnte.
Es war Mittagszeit und wir fanden „Bertha`s Restaurant“ sehr schön gelegen und die Bedienung bot uns gleich sehr freundlich einen Tisch am Wasser an. Windstill, Sonnenschein und dieser Blick, was will man mehr. Da störte uns auch nicht, dass der Koch sich sicherlich im wohlverdienten Urlaub befand und der Notkoch mit der Zubereitung der Speisen restlos überfordert war. Die Bedienung war nett und freundlich und wir auch.
Wir bummelten noch etwas durch die Straße, kauften uns ein wirklich gutes Eis und gingen zurück zum Parkplatz.
So kamen wir an einem Museum für Militärspielzeug vorbei, wo ich eigentlich nie hineingegangen wäre, doch wir wollen ja für unsere Leser Erkundungen machen, zahlten die fünf Rand Eintritt und ich war sofort „restlos aus dem Häuschen“. Der Laden war über und übervoll mit Modellen. Autos, Schiffe, Eisenbahn und Flugzeuge waren hier ausgestellt und viele der Modelle kann man auch kaufen. Der Militäranteil war verschwindend gering, doch zum Erstaunen standen hier auch Modelle aus der Geschichte Deutschlands, wo man in Deutschland nicht in der Lage ist damit vernünftig aber normal umzugehen.
Im Anschluss an den interessanten Besuch fuhren wir noch die paar Meter zu Boulders Beach und spazierten den Holzweg zwischen Badestrand und Pinguinkolonie entlang. Ein schöner Weg, wo es recht farbenfreudig blühte und die Pinguine in ihren Nestkuhlen brüteten.
Von hier beschlossen wir, den gleichen Weg zurückzufahren, nur diesmal unten am Meer entlang, um auch Kalk Bay besser kennenzulernen.

Darüber berichten wir im zweiten Teil.


Der Strand von Muizenberg

Blick vom Boys Drive

Die Badehäuschen von Muitzenberg

Durch Fish Hoek

Schöne alte Gebäude in Simons Town

Das Britische Hotel

Einer der vielen Krempelläden

Bertha's Restaurant

Die Aussicht zum Marine- und Militärhafen

Die Strassenfront von Simons Town

Ein ungewöhnliches Fahrrad

Farbenprächtige Häuser

Eine schöne Kirche

Das Admiralshaus von Simons Town

Der Pfad entlang Boulders Beach

Der Blick zum Badestrand

Pinguin mit Nachwuchs

Die Reinigungstruppe auf dem Weg zur Toilette

Reimars Welt

Wer kennt das Reiseunternehmen?

Freitag, 21. Juni 2013

Weingut Avondale



Es macht uns immer wieder Freude, uns unbekannte Weingüter zu besuchen. Manche bleiben in Erinnerung wegen der besonderen Architektur, der traumhaften Ausblicke, der Besonderheiten des Weinmachens … Ganz gewiss wird Avondale in unserem Gedächtnis bleiben wegen der Vielzahl der Besonderheiten dieses Gutes, es war einer der Höhepunkte unserer bisherigen Besuche von Weingütern.

Avondale ist ein Paarler Weingut, eines der besonderen Art. Der Besitzer Johnathan Grieve hat sich voll der biologischen und bio - dynamischen Weinproduktion und – herstellung verpflichtet. Sein Motto, TERRA EST VITA, Erde ist Leben, ist auf dem Weingut umgesetzt bis ins letzte Detail. Es wird strikt nach dem Mondkalender geplant, nur biologischer Pflanzenschutz einschließlich Schneckenenten kommen zum Einsatz und sogar der Weinkeller ist ein „state of the art“ Gravitationsfluss – Weinkeller. Das heißt, die Tanks der zweiten Etage in dem 3 Etagenweinkeller hängen an der Decke! Wir haben so etwas noch nie gesehen, für uns absolut faszinierend. Eine weitere Besonderheit, den Trauben wird keinerlei Hefe zugesetzt, der Gärungsprozess findet langsam und mit etwas höheren Temperaturen statt.

Ich könnte jetzt noch seitenweise über Besonderheiten dieses Weingutes schreiben, doch ich möchte es den Besuchern Avondales überlassen, selbst mehr herauszufinden. Caelli, die sympathische junge Dame beim Weintasting verfügt über ein enormes Wissen über all die Besonderheiten des Weingutes und ist mit dem Herzen dabei, alle Fragen zu beantworten und den Besuchern den Weinkeller zu zeigen.

Schmeckt man die Besonderheiten des Weinanbaues und der – herstellung? Für mich ein klares ja! Wir haben noch nie zuvor einen solchen Chenin Blanc getrunken, es war unser persönlicher Favorit.


Weinliebhabern können wir nur empfehlen, dieses Weingut zu besuchen, es ist außergewöhnlich, in vielerlei Hinsicht.


Hier geht es zum Weingut

Im Hintergrund liegen die kleinen Drakensteinberge

Zum Weintasting und - keller

Auf gehts

Ein Glas Sekt zum Empfang

Wunderschöner Garten mit Blick in die Berge

Caelli im Tastingroom

Reimar faszinierte die Werkbank im Vordergrund

Hier gibt es die erstklassigen Weine

Das Weinsortiment

Caelli erklärt uns den Weinkeller

Das Labor zur Qualitätsüberwachung

Der Gravitationsweinkeller

Die Weintanks der 2. Etage hängen an der Decke

Der Reifekeller

Der Schimmelpilz an den Wänden ist gewollt

Lange Reifezeit bei optimalen Bedingungen

Kunstwerke, vom Besitzer selbst geschaffen

Auch dieses Kunstwerk ist vom Eigentümer