Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Logbook Tours als geführte Reisen unternehmen.

Freitag, 21. Februar 2014

Auf zum Addo und Schotia

Es ist der 8. Oktober und wir starten nach dem Frühstück im „Saxonia Gästehaus“ zum „Addo Elephant National Park“.

Hier bekommen wir an der Rezeption eine Karte nach der wir allein in unserem VW-Bus die Wege befahren. Wir sehen an vielen Stellen Tiere, Vögel, Schildkröten, die lustigen Warzenschweine und einiges mehr, beobachten sie von der Nähe oder mit dem Fernglas und erfreuen uns daran.

Dann befahren wir einen etwas abgelegeneren Weg, kommen um die Kurve, da kommt uns ein Elefantenbulle auf der Mitte des Weges entgegen. Langsam und gemächlich in der Mitte des Weges kommt er auf uns zu. Vorbeizufahren trauten wir uns nicht, für einen kompletten Rückzug reichte die Zeit bis zur Schotia nicht mehr, also fuhren wir an die Seite, wo wir eine kleine Einmündung fanden. So warteten wir und der Riese kam immer näher bis er an unserem Bus stand und uns anschaute. Muxmäuschenstill war es, keine Wimper zuckte und nach einer Zeit, die uns gewaltig länger vorkam, trottete er um unseren Bus herum und lief diesen kleinen Pfad entlang, der zu seiner Wasserstelle führte. Genau an seiner Einmündung zum Pfad hatten wir gestanden, also ihm im Wege. Fotos hatten wir nicht gemacht und auch die Kamera nicht eingeschaltet, deshalb blieb nur das Foto im Rückspiegel.

Wir fuhren weiter, sahen wieder einige Steppenzebras und kamen dann zu dem Wasserloch, was „unser“ Elefant vielleicht schon erreicht hatte, der auch hier einsam auf der anderen Seite stand.

Wir fuhren weiter zu „Schotia“, wo wir eine Safari gebucht hatten.

Unser Bus parkte auf einem sicherem Parkplatz und nach Kaffee oder Tee und etwas Gebäck übernahmen die Tourguides die Gäste auf die Fahrzeuge. Es ging durch offene Landschaft, auf der die friedlichen Tiere leben und so darf, wer möchte, vorn auf dem Sitz platz nehmen. Ich, habe dort auch schon gesessen und finde das ganz toll.

Links die Nyalas, die Mutter mit Sohn und Tochter und vor uns die große Gruppe gemischter Tiere.

Die Weissschwanzgnus zogen als Herde entlang und die große gemischte Gruppe bestand aus Blessbock, weißen Blessbock (keine Albino, wie uns Christo erklärte) und wieder Steppenzebras.

Nahe dem Camp, wo es eine Pause mit Kaffee, Tee und leckeren fast Brötchen gab, sahen wir die Nashörner. Bei meinem Besuch im Januar, schmückten noch die großen Hörner die Köpfe beider Tiere. Heute können wir uns glücklich schätzen, dass sie bei der Attacke nicht umgekommen sind.

Unter diesem Link, hier klicken, kann man noch das Vorher und Nachher sehen. Es ist schändlich, was noch in dieser modernen Zeit Irrglaube für Schaden anrichtet.

Etwas weiter treffen wir auf den Bergriedbock. Sie bleiben still stehen und schauen nur zu uns. Würden sie fliehen, so strahlte uns die weiße Schwanzunterseite entgegen.

Auf einem Stück verbrannten Landes sahen wir zwei Giraffen. Schmecken ihnen geräucherte Blätter besser?

Die Sonne sank schon etwas und wir kamen an einem Wasserloch vorbei, wo die Flusspferde, zwar im Wasser, aber immerhin nahe zu sehen waren. Kurz vor dem Camp machte Christo noch einen Abstecher und sein Spürsinn hatte sich bestätigt. Schnell vorüber an den Perlhühnern und Impalas ging die Fahrt. Wir waren bei den Löwen. Faul lagen sie auf der verbrannten Erde und schauten gelangweilt zu uns. Kurz darauf kamen auch die anderen Fahrzeuge um die Faulpelze zu beobachten. Lange verweilten alle Fahrzeuge bei den Löwen, der Sonnenuntergang setzte schon ein, bis es endlich zum Essen in das Camp ging.

Hier waren die Töpfe mit vielen verschiedenen Gerichten auf der Glut, der Tisch hergerichtet und am Lagerfeuer konnte man mit Wein oder einem anderen Getränk entspannt sitzen und auf die Safari in der Dunkelheit warten.

Es ging zur Nachtsafari. Die Löwen waren zum Jagen und nicht zu finden aber die Flusspferde spazierten einige Meter von uns über die Wiese auf der Suche nach den feuchteren Stellen, wo das Gras höher und frischer ist. Wir sahen noch einige Buschhasen, Südafrikanische Springhasen und viele Augen blitzen. Doch für ein Foto in der Dunkelheit taugten unsere Fotoapparate nicht.

Wieder zurück am Ein- und Ausgang verabschiedeten wir uns und in schneller Fahrt über die Autobahn waren wir in eineinhalb Stunde zurück in Paradiese Beach im „Gästehaus Saxonia“.

Die Begrüßung im Addo

Der Elefant lässt uns zum Glück in Ruhe

Steppenzebras

Elefantenherde am Wasserloch

Nyalas

Ein toller Beobachtungsplatz

Weißschwanzgnus

Die gemischte Tiergruppe

Die Nashörner ohne Horn

Bergriedböcke

Die kennt doch jeder

Die Flusspferde bleiben im Wasser

Impalas und Perlhühner

Denen geht es gut

Bei den Löwen wird ewig verweilt

Er ist gelangweilt

Ihr nervt mich

Hier warten schon die vollen Töpfe

Unser Tisch

Nach dem Essen zum Feuer

Dienstag, 18. Februar 2014

Auf nach Port Elizabeth

Ausgeschlafen und voller Unternehmungsdrang werden wir heute Port Elizabeth besuchen, gesagt, getan.

Wir fahren von Paradise Beach zur N2 und schnurstracks nach PE, Parkplatzsuche und dann der Stadtbummel.

Wir laufen die Hauptstraße entlang, ein netter farbiger Mann erklärt uns in gutem Deutsch die wichtigsten Anlaufziele der Innenstadt. Wir sehen Rathaus, Theater und viele der geschichtsträchtigen Gebäude an und halten diese im Bild fest. Später erklimmen wir den Hügel mit Pyramide und Leuchtturm, wo man die Stadt unter sich hat und den Blick über Hafen und Meer gleiten lassen kann.

Viele schöne Gebäude, viele nette Begegnungen mit freundlichen Menschen, wie wir es in Südafrika gewohnt sind. Der Besuch von Port Elizabeth war ein interessanter und schöner Tag unserer kleinen Reise.


Auf einer Route zurück, entlang der Küste, wo wir noch an einigen schönen oder sehenswerten Stellen anhielten, gelangten wir am Abend zurück zum Paradies, ins „Gästehaus Saxonia“.

City Hall

Bibliothek

In erinnerung an die Seefahrer, die nach Prester John gesucht haben 1145-1645

Donkin Heritage Trail

Leuchtturm und Pyramide zur Erinnerung an Elizabeth Donkin

Feather Market Centre

Er erklärte uns vieles

Hier verkauft er Andenken

Saint Mary Cathedral Church


Blick zum Hafen

Blick in die Stadt

eine alte Kirche

das alte Postamt

Old Grey Institute

Blick durch die Hauptstraße

Prince Alfred's Guard Drill

Kanone einer am 30. Juni 1647 gesunkenen portugiesischen Gallone

Montag, 17. Februar 2014

Der erste Tag in Jeffrey´s Bay

Es ist der 6. Oktober, das Meer rauscht, die Sonne kommt über den Horizont, sonst nur Ruhe weit und breit. Wir sind bei Petra und Udo und haben den Indischen Ozean zum greifen nahe.

Wir nutzen, nein besser, es zieht uns förmlich an den Strand, den wir gleich durch das Gartentürchen erreichen. Erst einmal die Weite des Meeres genießen, tief Luft holen und die klare Luft des Ozeans in sich saugen. Ruhe ist Heute angesagt, Ruhe und Erholung. Wir bummeln am Strand entlang und gleich überkommt einen die Eichhörnchenkrankheit und wir fangen an alles am Strand einzusammeln. Eine schöne Abaloneschale, eine hübsche Muschel, eine farbige Schnecke und wenige Meter weiter findet man die gleichen Dinge wieder etwas besser oder anders. Taschen voll, Beutel voll, Hemd als Schürze hochgezogen voll, so kommen wir mit dem Sammelgut ins „Saxonia“ zurück. Hier werden die Schätze unter der Dusche im Garten abgebraust bevor man sie im Garten ablegt. Etwas entfernt von den Haufen der anderen Gäste, denn unsere Beute ist besser.

Wir fahren in die Stadt, bummeln etwas umher und besuchen selbstverständlich Billabong-Werksverkauf. Hier finden die Frauen immer etwas, was sie oder die Kinder dringend brauchen.

Ich besuche noch Sven von der „The Ocean Bay Luxury Guesthouse“ um nachzuschauen wie weit der Ford Capri restauriert ist. Es ist erstaunlich und bewundernswert, was er aus dieser Huttel gemacht hat. Seine Ausdauer ist überdurchschnittlich. Wir sitzen noch etwas auf seiner Terrasse und genießen den traumhaften Blick über die Bucht bis hin zu den gigantischen Dünen nahe des Gamtoos.

Unsere Gäste haben eingekauft, wir haben gegessen und fahren zurück nach „Paradise Beach" ins „Saxonia Gästehaus“. Hier lassen wir den Tag in Ruhe ausklingen, weil wir morgen Port Elisabeth besuchen möchten.

Wie wird wohl das Wetter heute?

Vom Garten direkt zum Strand.

Paradise Beach

endlos wirkender Sandstrand

Spiel des Windes mit dem Wasser

Spiel des Windes mit dem Sand

Spiel des Menschen mit dem Gesammelten

interessant

oh so vieles

Die Sammelleidenschaft ist ausgebrochen

Das löst den Jubel aus

Billabong

Die Huttel auf dem Weg zum Wagen

Der Blick vom Ocean Bay Guesthouse