Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Logbook Tours als geführte Reisen unternehmen.

Sonntag, 27. April 2014

„Auf Wiedersehen Südafrika“

Der letzte volle Tag beginnt etwas später. Man schläft etwas länger, man hat nichts mehr vor, man packt schon vieles ein und merkt plötzlich, die schöne Zeit ist vorbei.

Vieles haben wir gesehen, vieles erlebt und der Kopf ist voller Eindrücke und Gedanken, doch ein wenig freut man sich auch wieder auf zu Hause, auf das Gewohnte, auf die Freunde und die Familie.

Schön waren die Tage. Und jetzt wollen wir noch einmal etwas spazieren gehen. Ganz in Ruhe noch einmal die Sonne genießen, die Sicht auf die Berge gegenüber, die schöne Gegend auf uns wirken lassen während wir ein bisschen umherspazieren.

Bei „Spice Route“ nehmen wir noch eine Trilogy (Schokolade, Sahne, Espresso) mit einem köstlichen Stück Schokoladenkuchen und schauen dabei auf den Tafelberg und den Simonsberg, eine traumhafte Kulisse.

Am späten Nachmittag, die Koffer sind fast fertig gepackt, die warmen Sachen liegen für morgen bereit, sind wir letztmalig zu einem Grillabend zusammen. Es ist Karoolamm aufgelegt, ein guter Paarler Wein in den Gläsern und man spricht über das Erlebte und das Kommende, doch irgendwie ist etwas Schwermut in der Luft. Es ist der Abschied von einem wunderbaren Land mit traumhafter Natur und netten Menschen.

Am nächsten Morgen noch ein Frühstück und dann heißt es „Auf Wiedersehen“.
Der alte Kombi bringt die Gäste in 40 Minuten zum Flughafen und dort heißt es:

Das Farmhaus gegenüber

das gehörte auch zu der Farm

Ein Stück weiter einige Boutiquen

An der Main Road

Wassermühle an der Main Road

Schokokuchen und Trilogy

Der Abschiedsbraai

Ein typisch Südafrikanischer Braai

Ein letztes Winken


Auf Wiedersehen Südafrika, bis bald“!

Diese Reisebeschreibung soll unseren Lesern einen kleinen Einblick darüber verschaffen, was man an einem dreiwöchigen Urlaub so alles machen kann. Sie soll auch zeigen, welche Entfernungen an einem Tage bequem zurückzulegen sind und was man dabei alles erleben und ansehen kann.
Sicher ist noch lange nicht aufgelistet was man in den einzelnen Gegenden noch hätte tun können aber es soll auch nur eine kleine Hilfe und Orientierung für Urlaubsplanende sein.

Vielleicht bis bald in Südafrika?


Mittwoch, 23. April 2014

Fahrt zum Kap

Wir hatten gemütlich gefrühstückt und machen uns auf den Weg zum Kap der Guten Hoffnung.

Die R44 geht es bergab Richtung Stellenbosch und schon am Weingut Laibach sehen wir den Tafelberg recht deutlich, das heißt, wir haben heute eine gute Sicht.

Wir fahren duch Stellenbosch, dann die R 310 an Khayelitsha vorbei zum Swartklip, wo wir direkt an der False Bay auf einem Parkplatz anhalten und unsere Gäste beeindruckt auf die Bucht schauen.

Wir fahren weiter, halten nochmals an und laufen am Strand umher und finden allerlei Interessantes. So halten sie den langen Kelp in der Hand, den sie Tage zuvor im Two Ocean durch die Scheibe betrachtet haben.

Weiter ging unsere Fahrt über den Boyes Drive, von dem man eine ausgezeichnete Sicht über Muizenberg und die Bucht hat. Wir können die Surfer beobachten und uns am schönem Blick erfreuen.

Der nächste Halt ist der Fischerhafen von Kalk Bay. Hier ist soeben frischer Fisch angelandet worden und wird gewogen und in Eis gepackt. Auf den Verkaufstischen direkt am Kai finden wir Yellowtail und Snoek, ein Fisch, den man sehr gut auf den Grill legen kann und gut gemacht, sehr gut schmeckt.

Langsam wühlen wir uns durch den Verkehr in Fisch Hoek und Simon's Town, wo uns besonders die schönen historischen Gebäude der Offiziere der Seekriegsflotte beeindrucken. Die Pinguine besuchen wir nicht, da wir sie schon in Bettys Bay ausgiebig beobachtet haben. 

Dann wird die Fahrt etwas ruhiger. Der Verkehr lässt nach und langsam im Genusse der wunderschönen Küstenstraße erreichen wir das „Cape of Good Hope Nature Reserve“.

Wir zahlen unseren Eintritt und fahren durch das Naturschutzgebiet. Unverständlicher Weise hat man jetzt die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 Km/h heraufgesetzt. Sicher ist das nötig, damit die Busreisen auch den Zeitplan einhalten können. Wir werden ständig überholt, sehen aber dafür die Kap-Bergzebras im Hintergrund und erfreuen uns an dem Anblick.

Wir fahren geradeaus zu den Leuchttürmen am „Cape Point“ hier ist die Entscheidung zu treffen, alter Leuchtturm mit vielen Touristen teilen, zum neuen Leuchtturm laufen und fast ganz vorn zu sein und mit oder ohne Bahneinsatz. Die Gäste sind technisch interessiert und entscheiden sich für die Standseilbahn. Sie sind auch mehr für historische Bauten und entscheiden sich für den alten Leuchtturm. So sind wir schnell mit diesem Programm fertig und fahren zum Kap.

Am „Cape of Good Hope“ angekommen haben wir Glück und brauchen nicht sehr lange anzustehen um zu dem wichtigen Foto an der Holztafel zu kommen.

Also geht es weiter zu den Walknochen bei der Information. Hier kann man sich in den Bauch der Riesen stellen und ein tolles Foto machen lassen. Die Kreuze der Seefahrer hätte man auch noch anschauen können, taten wir aber nicht.

Die Reise geht weiter und wir fahren durch Scarborough an der Schuster´s Bay und kehren in Camel Rock ein. Hier gibt es ein gutes Essen, zum guten Preis und schnell geht es auch noch. So geht die Reise gestärkt weiter entlang der nebligen Bucht. Ausnahmslos ist hier immer ein Dunstschleier in der Luft und oft ist es richtiger Nebel. Ich glaube den Leuten hier verrostet das Schlüsselbund in der Hosentasche.

Es geht bergauf, die Küstenstraße wird immer interessanter und ein traumhafter Blick auf den Atlantik lässt uns anhalten. Wir machen einige Fotos und weiter geht die Fahrt durch Kommetjie. Danach etwas weg von der Küste, durch das Gewühle des Verkehrs, doch kurze Zeit später sind wir auf einer der schönsten Küstenstraßen der Welt, den „Chapman's Peak Drive“. Darüber brauche ich nichts schreiben, weil es unbeschreiblich ist und selbst die Fotos nicht das wiedergeben können, was man sieht und fühlt, wenn man hier entlang fährt.

Durch Hout Bay durch hinter dem Anstieg danach, sehen wir Llandudno links unter uns, für mich der schönste Strand Kapstadts. Wir machen heute keinen Abstecher sondern fahren die Küstenstraße weiter. Vorbei an Bakoven, den 12 (oder 17) Aposteln, duch die Touristenmetropole Camps Bay, die Küstenstraße weiter vorüber am kurzen aber bei Nebel laut hupendem Leuchtturm, hin zur Waterfront.

Hier an der Waterfront ist im September, Oktober, wie soll es anders sein, einen Monat Oktoberfest und wir mittendrin.

So bekamen wir glücklicherweise noch Plätze im Mitchel's Brauhaus und da war die Freude groß.

Hefeweizen und Bratwurst für die Gäste, Coke mit Eisbein für den Fahrer. Die Musik war zwar so unbändig laut, dass man sich nicht unterhalten konnte, doch den Gästen hat es gefallen. Sie waren glücklich mit dem Menü und wir saßen noch eine ganze Weile und beobachteten das um uns Herum.

Im Anschluss fuhren wir die 35 Minuten auf der N1 schnurstracks zum Haus Perlenblick zurück, wo es noch einiges über diesen schönen Tag zu erzählen gab.


Halt auf dem Swartklip

Frischfisch in Kalk Bay

Die Robbe wartet auf Schlachtabfall

Hier geht's zum Nationalpark

Mit der Bahn bergauf

Die Kapspitze

Der Kappunkt etwas nördlicher

auf zum alten Leuchtturm

Das beliebte Foto

Kap-Bergzebras

Die Nebelbucht

Der Chapman's Peak Drive

Eine der schönsten Küstenstraßen

Vom Chapman's Peak nach Hout Bay

Der Chapman's P.D. nach Süden

Der Chapman's Peak

Die neue Mautstelle

Hier sind wir richtig

zum Glück ein Platz

Eisbein auf Südafrikanisch

Montag, 21. April 2014

Zu den Elefanten und dann nach Paarl

Es ist Samstag der 12. Oktober. Die Reise wird heute wieder nach Paarl zurückgehen, doch zuvor wollen wir noch den Knysna Elephant Park besuchen. Das war der innige Wunsch eines Gastes. So starteten wir recht früh von „Littlewood Garden“, um die Morgentour 09.00 Uhr mitmachen zu können.

Wir hatten noch gut Zeit und haben uns den Ausstellungsraum angesehen und da gibt es einiges zu sehen.

Ein interessanter Fakt: Die nächstliegenden verwandten der Dassie oder Klippschliefer heutzutage sind die Elefanten und Seekühe.

Einige Elefantenbabys, die verunglückt sind, hat man präpariert und ausgestellt. Das Skelett und andere Einzelheiten der Elefanten sind auch gezeigt. Es ist also recht lehrreich sich dort umzusehen.

Dann startete die Tour mit einem einführenden Film und im Anschluss ging es mit einem Traktor und Anhänger zu den Elefanten. Die kamen natürlich sofort gelaufen, da sie wissen, jetzt gibt es etwas zu fressen.

Erst die Leckerli, welche die Besucher im Büro kaufen können und mitbringen und dann kommt die große Fuhre Holz. Bisher glaubte ich, sie fressen alles, was sie beißen können. Weit gefehlt, geschickt ziehen sie die Rinde selbst von nicht so dicken Ästen und lassen das Holz liegen.

Wir werden wieder zurückgefahren und treten die Heimreise an. Leider ist da Wetter an diesem Tage nicht gut. Vor Wilderness eine Baustelle, da kommt ein freundlicher Mensch mit einem Transportfahrrad und bietet Getränke an.

Oberhalb der Brücke, des ehemals dampfenden Choo Tjoe Train machen wir noch schnell einige Bilder und es beginnt zu schütten. Wir flüchten in unseren Bus und brausen durch bis Heidelberg, wo wir eine Rast einlegen, um das Nötigste zu erledigen, zu tanken und noch einige Naschereien kaufen. Von da ging es im strömenden Regen zurück nach Paarl.

Im Knysna Elephant Park

Elefant ohne Hemd und Hose

Der Fuß des Elefanten

Die Ausstellung ist lehrreich

Unterkiefer eines Elefanten

Zum Nachdenken

Kaum zu glauben, die nächsten Verwandten

Zur Einführung ein Film

Sie kommen zur Futterstelle

und wo bleibt der nächste Apfel?

Da gibt es noch die Balaststoffe

geschickt beißen sie die Rinde ab

Dann trollen sie davon

Guter Service an der Baustelle

Berühmte Brücke von Wilderness

Schade, hier fährt kein Zug mehr

Der Strand von Wilderness

Aber in Südafrika

Kurze Rast in Heidelberg

Das andere Heidelberg