Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Mahali Reisen als geführte Reisen unternehmen.

Samstag, 19. Dezember 2015

Tulbagh & Drostdy Hof

Wir hatten auf einer unserer Tagestouren Tulbagh besucht und besonders den „Drostdy Hof“ als Ziel ausgewählt.

Es war Samstags und wir hatten Glück, dass wir am Vormittag dort waren, weil 13.00 Uhr die Pforte geschlossen wird. So konnten wir uns das Haus den Keller und einen großen Teil der Räume ansehen.

Es gleicht einem Museum oder besser, es ist ein lebendiges Museum. Man kann die Räume betreten und die ausgestellten Gegenstände von nahem betrachten. Es ist schon interessant, wenn man die ausgestellten Werkzeuge oder Geräte oft nur langsam erraten kann. Vieles von den Dingen kenne ich noch aus frühester Kindheit und es ist schon lange her, als das Kämmen eines Scheitels noch möglich war. Ein komplett eingerichtetes Bad, eine eingerichtete Küche und ein Speisezimmer wären zur sofortigen Benutzung möglich, so gut ist alles gepflegt erhalten.

Nach dem Bestaunen des Wohnbereiches ging es eine Treppe hinab. Ein Verließ? Es mutete so an. Nein ein schmaler Gang zu großem genüßlichem Vergnügen, wir standen im wirklich richtigem Weinkeller. Wie viele Leser schon wissen, Keller sind nur ganz wenige der Weinlager wirklich. In aller Regel sind es Gebäude auf dem Grund, die nur Keller genannt werden. Hier waren wir aber wirklich in einem Gewölbekeller. 

In mitten des Raumes standen mehrere Fässer auf denen die zur Verkostung angebotenen Weine standen. Hier konnte man sich die Weine aussuchen und nach seinen Wünschen probieren. Es war also eine selbstständige Weinprobe der Besucher, auch interessant. Wir genossen die Ruhe, konnten auch nochmals zurückprobieren, was am Ende die Entscheidung für den Kauf einiger Flaschen erleichterte. Es war einfach anders als sonst und wirklich ein Erlebnis.

Nach dem Besuch im „Drostdy Hof“ haben wir noch den Ort angesehen, Fotos der schönsten historischen Gebäude gemacht und sind schließlich im Hotel eingekehrt. Hier gab es zum Essen selbstverständlich noch ein Fläschchen Wein aus Tulbagh. 

der Drostdy Hof

alle Räume sind top erhalten

al gäbe es gestern Kaffee & Kuchen

hier wurde gekocht

und hier gebadet

ein gutes Buch oder Musik

Das war bestimmt für die Jugend

Verließ oder Freude

also Freude

und Genuß

Weinprobe

zur Selbstbedienung

historisches Tulbagh

diese Kirche trotzte allen Erdbeben

ein Bild im Hotel

vom Hotel gegenüber

Lachs in Sesam und ein Wein


Donnerstag, 10. Dezember 2015

Clivienblüte im Babylonstoren

Am 22.09. besuchten wir Babylonstoren und waren beeindruckt von der Blütenvielfalt und Schönheit der Clivienblüte.

Auch die Beschreibung der Sorten im Bereich daneben fanden wir ausgesprochen gut gelungen. Es hatte sich wirklich gelohnt, wie jeder Besuch in diesem Garten.













Sonntag, 1. November 2015

Fassbau im südafrikanischen Rhythmus

Sebastian war während seiner Ausbildung zum Tourist guide unter anderem in der Van Ryn's Destillery in Stellenbosch zu einer Kellertour.

Reimar und ich hatten die Destillery einige Zeit zurück auch schon einmal besucht, allerdings nur zum Brandytasting. Von der Kellertour wussten wir nix.

Da Sebastian von der Kellertour richtig begeistert war, sind wir drei kurze Zeit später gemeinsam dort hin.

In der Destillery hat Reimar für sich gleich das Komplettprogramm bestellt, d.h. Kellertour und Verkostung dessen, wofür Van Ryn's berühmt ist, wir begnügten uns mit der Kellertour.

Wir waren an diesem Tage die Einzigen zur Tour und so hatten wir ausreichend Gelegenheit, all unsere Fragen los zu werden.  

Leider war es und während der Tour an einigen Punkten nicht erlaubt, Fotos zu machen. 

Eine der Stationen war die Fassherstellung. Hier wurden uns die Arbeitsschritte vom gesägten Holz bis zum fertigen Fass erklärt.

Das Fassholz kommt als Balken in Fasslänge hier an und wird in jeweils 4 Planken aufgeschnitten. Alle anderen Arbeitsschritte bis hin zum fertigen Fass sind Handarbeit und alle erforderlichen Werkzeuge sind selbst gefertigt. Es war hoch interessant, die Arbeitsschritte erklärt und vorgeführt zu bekommen. Ein Fassbauer braucht für ein Fass ca. 8 Stunden.

Unser Fassbauer war nach etwa einer halben Stunde erklären soweit, die letzten Schläge zum Fixieren der Bänder zu tätigen. Dazu müsst ihr euch unbedingt das Video ansehen, weil Worte es nicht beschreiben können. Wir hatten so etwas noch nie erlebt.

Nach diesem Tourhighlight ging es dann zum gemütlichen Teil des Besuches bei Van Ryn's, der Brandy Verkostung. Reimar hatte gleich das große Programm gewählt, 4 verschiedene Brandys  mit verschiedenen Biskuits.

Es war ein absolut tolles Erlebnis, was wir jedem nur empfehlen können, selbst wenn er keinen Brandy mag.    


Erste Frage war damit schon beantwortet.

Die Van Ryn's Brandy Destillery.

Der Verkostungsraum mit alter Destille.

Es ist genügend Platz.

Die edlen älteren Tropfen.

Das Sortiment der Firma.

Jedes Holz muss passgenau bearbeitet werden, 

damit sie perfekt aneinander passen.

Mit Feuer und Dampf wird gebogen.

Dann werden die Enden abgeschrägt.

Die besonderen Werkzeuge des Küfers.

Damit wird die Rille für den Deckel ins Fass gemacht.

Hier etwas leichteres, Schilf .

Der Fassdeckel ist drin.

Mit dem Schilf werden kleine Schlitze verschlossen,

ehe die Bänder fest geschlagen werden.

Ein schöner Abschluss einer tollen Tour.


Das Video dazu:

Freitag, 30. Oktober 2015

Spiegelei vom Strauss


Wir haben in unserem Gästehaus viele Stammgäste, was gut ist, sie bleiben oft eine Woche und länger, was auch gut ist, aber auch eine Herausforderung an uns stellt, denn es soll ja auch etwas Abwechslung am Frühstückstisch vorhanden sein.

So haben wir bis zu zehn verschiedene Käsesorten, bis zu zwanzig verschiedene Aufschnitte, zehn verschiedene Marmeladen im Angebot. Doch nach zwei Wochen ist das für den Gast auch schon einmal alles dagewesen und bekannt.

So haben wir uns einmal überlegt, was gibt es bei uns noch nicht und was hat der Gast vielleicht noch nicht erlebt.

Da kam uns der Gedanke, ein Spiegelei vom Straußenei, das fetzt. Ein Haufen Arbeit? – sicher, doch wer jedes Jahr wiederkommt und lange bleibt, ist uns diesen Aufwand wert.

Gesagt, getan und so ging es gleich bei Monduntergang und kurz vor Sonnenaufgang ans Werk.

Lassen wir die Bilder sprechen.


Wir danken Heidi und Bernd von Frischgewaagd für die Straußeneier!



Der Mond geht gerade unter.

Die ersten Vorbereitungen laufen.

Was wiegt denn so ein Ei?

Pfanne und Speck werden erhitzt.

Das richtige Werkzeug muss es schon sein.

Es ist dennoch nicht so einfach.

Es hat geklappt.

Minus Schalengewicht ergibt Eimasse.

Das hat auch geklappt, ein Glück.

Schinken, Salz und Pfeffer.

Sch..., der Paprika auf dem Eigelb hätte nicht sein dürfen.

Naja, es ist mal etwas nicht alltägliches zum Frühstück.