Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Mahali Reisen als geführte Reisen unternehmen.

Freitag, 30. Oktober 2015

Spiegelei vom Strauss


Wir haben in unserem Gästehaus viele Stammgäste, was gut ist, sie bleiben oft eine Woche und länger, was auch gut ist, aber auch eine Herausforderung an uns stellt, denn es soll ja auch etwas Abwechslung am Frühstückstisch vorhanden sein.

So haben wir bis zu zehn verschiedene Käsesorten, bis zu zwanzig verschiedene Aufschnitte, zehn verschiedene Marmeladen im Angebot. Doch nach zwei Wochen ist das für den Gast auch schon einmal alles dagewesen und bekannt.

So haben wir uns einmal überlegt, was gibt es bei uns noch nicht und was hat der Gast vielleicht noch nicht erlebt.

Da kam uns der Gedanke, ein Spiegelei vom Straußenei, das fetzt. Ein Haufen Arbeit? – sicher, doch wer jedes Jahr wiederkommt und lange bleibt, ist uns diesen Aufwand wert.

Gesagt, getan und so ging es gleich bei Monduntergang und kurz vor Sonnenaufgang ans Werk.

Lassen wir die Bilder sprechen.


Wir danken Heidi und Bernd von Frischgewaagd für die Straußeneier!



Der Mond geht gerade unter.

Die ersten Vorbereitungen laufen.

Was wiegt denn so ein Ei?

Pfanne und Speck werden erhitzt.

Das richtige Werkzeug muss es schon sein.

Es ist dennoch nicht so einfach.

Es hat geklappt.

Minus Schalengewicht ergibt Eimasse.

Das hat auch geklappt, ein Glück.

Schinken, Salz und Pfeffer.

Sch..., der Paprika auf dem Eigelb hätte nicht sein dürfen.

Naja, es ist mal etwas nicht alltägliches zum Frühstück.





Dienstag, 20. Oktober 2015

Papaya aus eigener Ernte

Heute berichten wir mal nicht von unseren Unternehmungen in Südafrika, sondern von den Genüssen unserer Gartenfrüchte.

Als wir vor 8 Jahren unser Gästehaus in Paarl kauften, war der vorhandene Garten ein grüner Dschungel, voller Efeu und Palmen.

Wir sind Liebhaber von Blütenpflanzen und Nutzpflanzen. So gestalteten wir im Laufe der Jahre den Garten um und blicken heute auf ein blühendes Paradies mit jeder Menge Nutzpflanzen drin.

Heute zum Beispiel habe ich einen Eimer voll Papayas geerntet. 

Eigentlich stammen Papayas aus Mittelamerika und sind in den Tropen und Subtropen beheimatet. Ich probiere gern ungewöhnliches aus und so zog ich mir Papayapflanzen aus Samen und pflanzte sie in den Garten. Das ging Anfangs nicht gut, weil sie den Winter nicht überstanden haben. Aber so schnell gebe ich nicht auf. Jetzt habe ich vier Pflanzen, die uns und die Gäste mit köstlichen Früchten versorgen.

 So 100 % wohl fühlen sich meine Pflanzen im Garten nicht, die Winter hier im Weinland sind zu kalt und vor allem zu naß. Zum Winterausgang sehen die zu den Melonenbaumgewächsen gehörenden Pflanzen mitgenommen und etwas leidend aus. Aber sobald die Sonne wieder lacht, fangen die Blätter an zu wachsen und die Früchte, welche grün den ganzen Winter über am Stamm hängen, reifen nach und nach. Unsere Gäste freuen sich immer ganz besonders, die Pflanzen einmal hautnah zu sehen und dann die köstlichen Früchte am Morgen auf dem Teller zu haben.

Wir ernten zweimal im Jahr und was viele Leute vielleicht gar nicht wissen, Papaya schmeckt nicht nur sehr lecker und ist gesund, das Fruchtfleisch enthält auch ein Enzym, ( Papain ) was Fleisch zart macht. Auch die Kerne sind vielseitig verwendbar, getrocknet und vermahlen als Fleischzartmacher oder als Pfefferersatz. 

Wer mehr zu dieser Wunderpflanze erfahren möchte, kann hier nachlesen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Papaya


Nicht unbedingt ein Schmuckstück im Winter.

Voller leckerer Früchte.

Da wird schnell ein Eimer voll.

Die gibt es bald zum Frühstück für die Gäste.

Noch kurze Zeit reifen lassen, Papaya und Passionsfrüchte eigener Ernte.

Die sind soooo lecker und gesund.



Sonntag, 11. Oktober 2015

Weintour nach Franschhoek, Teil 31, Schlusswort

Die Weintour in Franschhoek war sehr interessant. Die Weingüter sind so unterschiedlich in ihrer Ausstattung, in ihrer Lage, in ihren Zusatzangeboten und auch sehr in ihrem Wein.

Wir hatten sehr viel Freude an dieser Erkundung, die auch einige Überraschungen bot, positive und auch weniger schöne. Es wird vieles beworben und auch einiges Gute wenig beworben.

 Viele Restaurants hat Franschhoek und jede Menge Möglichkeiten den Lieben daheim ein Mitbringsel zu kaufen oder sich selbst eine Freude zu machen. Schier unendlich sind die Angebote der Läden.

Hier kann man seinen Urlaubstag voll ausfüllen. Im Ort selbst herrsch immer reges und buntes Treiben und Erholungssuchende sind dabei am falschesten Platz, sie können sich aber auf ein Weingut zurückziehen und die Ruhe genießen.

Der kleine französische Ort hat aber noch viel mehr zu bieten als nur Wein und Weingüter. Die Bilder sollen einen Einblick in die Vielfältigkeit der Angebote geben. 

Diese Beschreibung einer Weintour soll vorerst die letzte gewesen sein, die wir veröffentlichen. Wir haben im Laufe der Zeit etwa 180 Weingüter besucht und kennen gelernt. Über mehr als 100 haben wir geschrieben und möchten in Zukunft unsere Beiträge in diesem Blog abwechslungsreicher gestalten. So soll für verschiedene Interessen etwas geboten werden.



Selbstverständlich verabschieden wir uns nicht vom Thema Weingüter, wir erkunden weiter und teilen gern unser Wissen mit unseren Gästen zur Gestaltung ihrer eigenen Weintouren oder als angebotene Tour mit uns. 


Schon auf dem Weg nach Franschhoek kommt man am Motormuseum vorbei.


Herrlich im Tal gelegen und von Wein geprägt.


Ein sehr beliebter Pub in Franschhoek

mit tollem Angebot


Eine ungewöhnliche Sammlung.


Antiquitäten so weit das Auge reicht.


Bildergalerie und Kunstausstellung.


Das Rathaus von Franschhoek.


Kunstliebhaber können unendlich stöbern.


Schöne Gebäude überall.

Die Kirche des Ortes.


Die Souvenvierhändler findet man natürlich auch.


Schöne historische Gebäude säumen die Hauptstraße.


Viele verschiedene Restaurants stehen zur Auswahl.


Es gibt sehr viel zu entdecken.


Metallkunst zum Erwerben.


Oder darf es ein Fellteppich sein?


Das Hugenottendenkmal


mit dazugehörigem Museum.

Freitag, 9. Oktober 2015

Weintour nach Franschhoek, Teil 30, Solms Delta

Das letzte Weingut auf unserer Franschhoek Weintour war Solms Delta. Hier hat man ein ganz anderes Ambiente. Historische Gebäude, freigelegte Gemäuer und Fundamente verraten einiges von der Vergangenheit dieser Farm, die erstmals 1690 als Kauf der deutschen Jäger Hans Silberbach und Callus Louw nachgewiesen wurde.

Im Probierraum stehen einige Tische und Stühle auf einem gläsernen Fußboden, durch die man die alten Fundamente sehen kann. In dem Museum gibt es weitere Informationen und auch viele alte Schaustücke zu bewundern. Einiges stammt noch aus der Zeit der Koi und San. Es ist auf der Webseite vieles über die Farm geschrieben.

Der Eigentümer heute, Professor Mark Solms, tut sehr viel um der bisher benachteiligten Bevölkerungsgruppe den Weg zur produktiven Tätigkeit und Eigenständigkeit aufzuzeigen und sie auch am kulturellen Leben tatkräftig zu beteiligen. So ist auch die Spielmannszug von Solms Delta auf vielen Veranstaltungen eine der oder überhaupt die beste Musikgruppe. Mit ihrer einheitlichen blauen Kleidung und dieser ungezwungenen Fröhlichkeit bei ihren Auftritten bleiben sie immer bis zum nächsten Fest wieder in guter Erinnerung. Auch zu dem sozialen Beitrag finden die Leser der Webseite dieses Weingutes sehr viele Informationen.

Viele gute und sehr ausgewogene Weine sowie Sekt stehen zum Probieren bereit. Zur Weinprobe kann auch eine Kleinigkeit zum Essen bestellt werden. Auf der Wiese oder im alten Gemäuer über noch älteren Fundamenten bekommt die Weinprobe noch einen Hauch von Besonderem. Dabei ist das Drumherum sehr gepflegt und restauriert.

In einem sehr modernen Gebäude unweit vom Museum befindet sich das Restaurant. Hier werden die Speisen mit viel Liebe zubereitet und serviert. Wer möchte, kann auch Picknick machen.

Ein Bummel über den bebauten Teil der Farm lohnt sich auch. Die hübsche Kirche, der alte Friedhof oder die alles umgebene niedrige Mauer mit den kleinen Pforten geben ein schönes Bild. Zu unserem Besuch gab die Herbstfärbung des Weines mit dem einfallenden Sonnenlicht ein wunderschönes Farbenspiel.


Ein Besuch bei Solms Delta ist sehr vielfältig und sicher lohnenswert.  


Kurz hinter dem Eingang kommen wir an einer Kirche vorbei.

Neugierig schauen wir uns überall um.

Es ist ein wunderbarer Ausblick.

Herbstliche Farbenpracht.

Hier sind wir bei der Weinverkostung angekommen.

Auf geht es.

Es sieht sehr einladend aus.

Der ungewöhnliche Fußboden zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich.

Ein breites Sortiment an Weinen erwartet den Besucher.

Etwas außergewöhnliches ist der Birnensider.

Souveniers sind auch erhältlich.

Etwas für den kleinen Hunger.

Der Wein hat viele Auszeichnungen erhalten.

Das Museum des Gutes.

Fundstücke vergangener Epochen sind zur Schau gestellt

und ausführlich beschrieben.

Tolle Landschaft und herbstliches Rot.

Das Restaurant im modernen Stil.

Viele Zutaten kommen aus dem eigenen Garten.

Und wieder die traumhafte Bergkulisse.