Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Logbook Tours als geführte Reisen unternehmen.

Sonntag, 29. Mai 2016

Quer durch Südafrika, Teil 24, von Plettenberg Bay nach Paarl

Wir hatten Pech an diesem Morgen. Eigentlich wollten wir zum „Robberg Nature Reserve“, nicht nur weil uns Lutz so viel davon geschwärmt hat, auch weil „Logbook Tours“ schon mit einer Reisegruppe dort war und Sebastian begeistert war. Es war aber ein solcher Nebel, dass wir sicher nicht viel hätten sehen können.

Lutz empfahl uns, erst einmal zu Frühstücken und dann zu überlegen, vielleicht verzieht sich der Nebel.

Wir genossen das Frühstück im „Gästehaus Pinkepank“. Es war so lecker und so liebevoll angerichtet, dass schon einige Zeit am Frühstückstisch verstrich. Doch der Nebel draußen hielt sich tapfer. Gegen zehn Uhr verabschiedeten wir uns und fuhren auf der N2  durch Knysna, Mossel Bay und Wilderness. Stopps haben wir keine eingelegt, da Nebel unser ständiger Begleiter war und wir die Attraktionen der Garden Route, wie Monkeyland und Birds of Eden oder die Knysna Heads schon kennen. 

 Einen Halt machten wir in Albertinia. Hier besuchten wir die Aloe Vera Fabrik und kauften einige Spezialitäten ein. Dann ging die Fahrt weiter bis Heidelberg, wo wir die N2 verließen und über den schönen Tradouw Pass zur R62 bei Barrydale fuhren.

Auf der R62 ging es in gemütlicher Fahrt bis Montagu. Da verbreitert man die Straße, was zur Folge hat, dass sie jetzt erst einmal schmaler ist. Geduldig warteten wir an der Baustelle und bald ging es weiter nach Ashton, Robertson, Worcester, dem größten zusammenhängenden Weinbaugebiet Südafrikas. 
Es gibt Massenweine, aber auch sehr gute Weine in diesem Gebiet, doch leider verlieren diese sich im Schatten der Stellenboschweine, die überall gut beworben werden. Nach den Weinflächen ging es in die Berge und über den Du Toitskloof Pass nach Paarl. 
An diesem Tag waren wir 498,5 Km gefahren und brauchten dafür nur 6 Stunden und 22 Minuten.



So ging diese 2. große Reise durch Südafrika nach 23 Tagen und 6224 Km am Nachmittag des 29. Mai in Paarl zu Ende. Wir haben viel erlebt, wunderbare Landschaften durchfahren und wieder ein Stück mehr von diesem traumhaft schönen Land kennen gelernt.



Das Frühstück lässt keine Wünsche offen.


Die Knysna Lagune.


Hier fuhr früher der Outeniqua Choo Tjoe Train.


Die alcare aloe factory in Albertinia.


Historisches Haus in Heidelberg.


Der kapholländische Baustil.


Auf der R 62 entlang Richtung Paarl.


Der Tradouw Pass.


Dieser Pass zwischen heidelberg und Barrydale ist 17 km lang.


Auf dem Weg nach Montagu.


Nach kurzer Wartezeit konnten wir weiter fahren.

Der Cogmanskloof zwischen Montagu und Ashton.





Das Old English Fort in Montagu.


Ein Farmstall kurz vor Worcester.


Weinflächen erstrahlen in bunten Farben.

Sonnenschein lässt den Du Toitskloof Pass leuchten.


Für mich ist es einer der schönsten Pässe im Western Cape.


Was für ein langes Gespann!

Samstag, 28. Mai 2016

Quer durch Südafrika, Teil 23, von Bathurst nach Plettenberg Bay

Es ist Samstag der 28. Mai 7.00 Uhr im Hotel Bathurst. Wir sind aufgestanden und wollten uns hübsch machen, da kam kein Wasser aus den Hähnen. So sind wir, oh sorry nur ich, unhübsch zum Frühstück gegangen. Es war etwas zu zeitig und wir vertrieben uns mit dem Pfau die Zeit. Wir hofften, er schlägt zum Abschied ein Rad aber das Luder hatte auch keine Lust.

Bald nahmen wir an unserem Tisch platz. Der Tisch war noch mit all den Gläsern für Wein zum Dinner eingedeckt. Nach einer Weile kam dann auch der Kaffee und so nach und nach die anderen Zutaten. Englisch Breakfast ist nicht wirklich unser Ding, doch wir leben hier und das gehört zu diesem Land. So vertilgten wir die fetten und scharfen Zutaten und tranken einen Ananassaft ohne Eis zum Abschluss.

Dann ging es auf die Straße nach Port Alfred und auf der R72 entlang der Küste über Alexandria zur N2, Für den Heimweg wählten wir die Garden Route. Auf der Autobahn sind wir an den Salzlaken vorbei, wir sahen die Autotransporter mit den Wiedabbelju ( zu deutsch: VW) beladen Schlange stehen und fuhren weiter durch Port Elisabeth. Weiter bis Jeffrey´s Bay zum Tanken, durch den Tsitsikamma und erreichten gegen 12.00 Uhr das Weingut „Bramon“. Die touristischen Highlights der Garden Route kennen wir alle und machten deshalb keinen Stop im Tsitsikamma.

Hier schauten wir uns selbstverständlich etwas um. Es war Samstag und das Restaurant voll, so entschieden wir uns zur Weiterfahrt und kehrten in Plettenberg Bay in das Cafe Berlin ein. Hier nahmen wir Espresso und Kuchen. Bald wurden wir von Deutschen am Nachbartisch angesprochen, die uns gleich über das schöne Land und die Attraktionen um Plettenberg Bay aufklärten. Wir hörten gern zu und wollten ihre Begeisterung nicht unterbrechen. Wir hätten ja auch noch etwas neues kennen lernen können.

Wir entschlossen uns hier in Plettenberg Bay zu übernachten. Bei Südafrikaurlaub.net schauten wir nach einem Gästehaus und entschieden uns für das „Gästehaus Pinkepank“. Wir riefen an und buchten uns für 17.00 Uhr ein.

Dann wollten wir im „Robberg Nature Reserve“ uns etwas umschauen, doch der Nebel wurde immer dichter und wir kehrten am Eingang um. So bummelten wir durch die Stadt. Wir waren schon oft in Plettenberg Bay, doch nie zuvor im Zentrum, da waren wir baff. Eine solche Ordnung und Sauberkeit einer Innenstadt wäre selbst in Europa weit über dem Durchschnitt. Wir bummelten die Hauptstraße entlang, sahen uns um und staunten immer wieder über dieses Ambiente. Trotz des schlechten Wetters und dem Samstag Nachmittag, wo die meisten Geschäfte geschlossen hatten, war es ein schöner Stadtbummel. Dann fuhren wir noch kurz zum Strand, wo dieses große Hotel steht, doch der Nebel nahm uns die Freude am Strandspaziergang.

Gegen 17.00 Uhr waren wir am „Gästehaus Pinkepank“ und wurden von Lutz Pinkepank herzlich begrüßt. Er zeigte uns unser Zimmer und wieder waren wir baff. Es fehlt an nichts, es ist blitzsauber und sehr groß. Nun hatten wir zuerst die Morgentoilette nachzuholen und machten uns im großen Bad, mit allem was das Herz begehrt, schmuck.

Dann hatte uns Lutz im Aufenthaltsraum Tipps für die Restaurants gegeben und wir fuhren zum "The fat fish", wo er uns zum Glück schon eingebucht hatte. Hier gab es wirklich frischen leckeren Fisch.


Wieder zurück im Gästehaus unterhielten wir uns noch lange mit Lutz und er bestärkte uns darin, uns das „Robberg Nature Reseve“ am nächsten Tag anzusehen.  



Wir warteten vergeblich auf ein Rad.

Impressionen von unterwegs.

Entlang der Garden Route.

Salzgewinnung bei Port Elisabeth.

Wie man sieht ist VW hier beheimatet.

Weiter in Richtung Plettenberg Bay.

Im Tsitsikamma kam Nebel auf.

Die blühende Garden Route im Tsitsikamma.

Das Bramon Weingut.

Auch im Eastern Cape gibt es Wein.

Das Sortiment des Weingutes.

Endlich wieder Sonnenschein.

Cafe Berlin, nicht wirklich toll.

Das Beacon Island Hotel von Plettenberg Bay.

Hier könnte man schön spazieren

und essen gehen.

Kinder angeln in der Lagune.

Leider machte uns der Nebel das Leben schwer.

Plett ist eine blitzsaubere Stadt.

Wir genossen unseren Stadtbummel.



Freitag, 27. Mai 2016

Quer durch Südafrika, Teil 22, von Cathcart nach Bathurst

Schon früh 7 Uhr starteten wir in Cathcart, denn wir hatten einiges vor an diesem Tage.
Wir fuhren  durch landschaftlich schönes, abwechslungsreiches Farmland auf der R 345 nach Hogsback und kamen 8.45 Uhr an unseren ersten Zielort des Tages. Lange glaubte man, der Schriftsteller JRR Tolkien, Verfasser von "Herr der Ringe", wurde hier geboren und verbrachte die ersten Lebensjahre hier. Nach diesem Besuch konnten wir uns sehr gut vorstellen, dass dem damals kleinen Buben die Eindrücke dieser Umgegend zu Träumereien bewegt haben könnten und nachhaltig in Erinnerung geblieben sind. Leider ist es nicht wahr, der Schriftsteller wurde in Bloemfontain geboren.

In Hogback hielten wir zuerst an der Kirche St. Patrick´s-On-The-Hill. Hier schauten wir uns um, gingen durch den Garten zum Wanderweg Prayer Walk, doch den zu gehen hätten wir zu viel Zeit gebraucht. So fuhren wir weiter in den Ort zu unserem nächsten Ziel, das Hogsback Arboretum. Ein Wald wie im Märchenland. Wir spazierten zum Wasserfall und durch den Urwald und waren beeindruckt von dieser Natur. Zwischen 9 und 10 Uhr spazierten wir in dem Wald umher und staunten über die riesigen Bäume, die Farne und den Wasserfall. Dann sind wir zurück zur Straße und weiter durch die lockere Ortschaft.

Wir kamen an „Camelot The Fairy Realm“ vorbei, waren neugierig, drehten um und schon waren wir drin, drin in einer anderen Welt. Gleich am Parkplatz war ein großes Stück Eisen, auf dem die Besucher aufgefordert worden, mit dem Hammer sich bemerkbar zu machen, was wir auch taten. Nach kurzer Zeit kam ein Hund gesaust um zu prüfen, wer denn da ist. Nach kurzer Schnupperprobe waren wir Freunde und das Herrchen traute sich zu uns um einen kleinen Obulus zu verlangen und uns sein Reich und die Historie dazu zu erklären. Wir schauten uns den ganzen Garten mit zig Figürchen und Figuren an und Gefühle, Neugier, Begeisterung und Verständnis fuhren Achterbahn. Ist es Kitsch? Ansichtssache. Ist es Kunst? Ja. Ist es mit Sinn und Hintergrund?  Ja. Ist es unterhaltsam? Ja. Vermittelt es Lebenserfahrung? Ja. Ist es langweilig? Nein. Für uns war es diesen Besuch wert.

Jetzt setzten wir unsere Reise nach Süden Richtung Küste fort. Nach Hogback ging es auf der R345  über Asphalt zur R63 vorbei an Fort Hare bis kurz vor King William´s Town. Es war wieder eine landschaftlich sehr schöne Strecke. Dann ein kurzes Stück auf  die N2 und in Peddie auf die R72 in Richtung Hamburg bis Wooldrigge und weiter auf  der R72 nach Port Alfred. In Port Alfred suchten wir zum zweiten Male vergeblich nach einem guten Fischrestaurant und gaben uns, wie schon vor vier Jahren mit dem Fischimbiss zufrieden. Dann ging es auf die R67 nach Bathurst zur Ananasfarm.

Hier schauten wir uns um und bestiegen die riesige Annanas, wo wir uns in ihrem „Bauch“ die Ausstellung anschauten und zwei leckere Früchte kauften. Freitag, schönes Wetter, gegen 14.00 Uhr, da wollten wir die Dame nicht mehr länger belästigen. Wir schauten kurz zum gegenüberliegenden Hotel, es war uns etwas zu ruhig und so entschlossen wir uns, nach Port Alfred zurück zu fahren. Hier fuhren wir kreuz und quer durch den Ort und es fehlte uns der Kick, nichts war ansprechend.

So ging es zurück zum Hotel Bathust auf der Ananasfarm, wo wir einbuchten. Da es noch nicht so spät war, besuchten wir noch Bathurst selbst, ein kleiner Ort mit mehreren touristischen Zielen. Da war das Toposcope, die Centenary Memorial Hall, viele Souvenierläden, alles nicht so aufregend. Da ging es noch zu einer Mühle, die wir sehen wollten. So fuhren wir gerade über die Kreuzung, die Straße wurde zum Feldweg, wir fuhren weiter. Dann kam ein Wegweiser zur  Mühle rechts. Das war dann nur eine Fahrspur zwischen den Bäumen und man musste auf die Zweige der Akazien acht geben. In der Ferne eine Einfahrt, die beim näher Kommen verschlossen war. Sch..., auf einer Fahrspur zwischen den Bäumen umdrehen, Zähne fletschen, Gabi aussteigen und auf Akazien achten, so drehten wir um.



Die Fahrt ging zurück zum „Summerhill Inn“. Hier bezogen wir unser riesiges Zimmer und setzten uns auf die Freifläche vor dem Restaurant. Wir hatten unser Messerköfferchen bei uns und zerlegten die frische Frucht mit dem größten Messer. Da stolzierte auch schon ein Pfau an uns vorüber. Wir genossen die Zeit und die Ruhe bis zum Abendessen. Die Tische im Restaurant waren alle voll eingedeckt und das nahm fast die ganze Tischfläche ein. Wir bestellten Ananassaft und dieser kam  zur Geschmacksneutralität heruntergekühlt, mit Eis, was sehr oft in Südafrika passiert.

 Das Natursteinmauerwerk wirkte auf uns als säßen wir in einer alten Burg und wir freuten uns auf die angebotene heiße Hühnersuppe um die Lebensgeister wieder zu wecken. Die Suppe kam, war auch heiß, doch eher eine Pilzsuppe, egal sie schmeckte gut. Als Hauptgang hatten wir nur Hühnchenleber  gewählt, auch die schmeckte recht gut. So gingen wir auf unser Zimmer, luden alle Fotoapparate, die Kamera und die Telefone. Bald war es dann auch Schlafenszeit.




Eine interessante Fahrt nach Hogsback.

Auf in die Amathole Berge.

St. Patricks Church ist ein wahres Kleinod.

Klein aber fein ist es drinnen.

Wir sind im Hogsback Arboretum.

Riesige Bäume ragen aus dem Urwald.

Einen Wasserfall gibt es auch.

Wie im Herr der Ringe Film.

Der Ort selbst ist rechts und links der einen Strasse verteilt.

Wir sehen uns Camelot , the fairy realm an. 

Ein Drache empfängt uns am Eingang.

Der Meister von Camelot.

Verwunschene Wege führen zu den Feen.

Reimar zeigt mir eine Nixe am Wasser.

Hier ein anderer Geselle.

Nur wenige Kilometer weiter ist eine völlig andere Landschaft.

The big Pineapple in Bathurst.

Wir erkunden das Innere des Ananasgebildes.

Ich bin ganz ober auf der Aussichtsplattform.

Ein kunterbuntes Haus in Bathurst.