Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Mahali Reisen als geführte Reisen unternehmen.

Dienstag, 31. Juli 2018

Erholungsurlaub, Teil 2 ein paar Tage Strand


Jeden Tag genossen wir die Ruhe an dem wirklich paradiesischen Strand vor dem Gästehaus Saxonia. Weil der Strand ganz nahe am Haus ist, man kann auch kilometerweit wandern oder baden gehen im Indischen Ozean. 

Die Wanderung in Richtung St. Francis Bay haben wir nach einigen Kilometern abgebrochen, weil keine Muscheln oder sonst noch interessantes zu finden war. So gingen wir in die andere Richtung, wo einige Optimisten Würmer badeten ( angelten). Wir sahen zu und staunten, wie weit man doch den Wurm  am Angelhaken hinausschleudern kann. 

Auf dem weitern Spaziergängen fanden wir noch einige Muscheln, Krabben, emsige Schnecken die sich an dem gestrandeten Fisch gütlich taten und Steine mit Löchern, die ganz kleine Muscheln hineinbohren. Das lernten wir im Muschelmuseum im Ort und jetzt am Strand fanden wir solche Steine. Das Muschelmuseum ist auch recht interessant anzusehen, man muss nur etwas lesen welche Exemplare aus welcher Region der Erde sind. Die Papier Nautilus suchten wir am Strand leider in den Tagen vergebens.

An einem Abend waren wir auch bei Andrea und Thomas, dem Gründer von Tom`s Gästehaus in Kapstadt, eingeladen. Sie waren vor vielen Jahren auch einmal bei uns als Haus Perlenblick noch in der Wiege lag. Sie sind nach Paradies Beach gezogen, leben ruhiger und haben noch nebenbei etwas Platz für liebe Gäste in ihrem Haus. Es war ein wirklich schöner Abend.

Petra und Udo sagten uns, man könne auch zum Walskipper laufen, immer den Strand entlang. Da ließen wir uns natürlich nicht lumpen und so war auch dieser Spaziergang als aktive Erholung angesagt. Über den Slipweg wollten wir nicht klettern und so beobachteten wir den Wellengang und meinten, jetzt vorn vorbei und schon sind wir auf der anderen Seite. Weit gefehlt! Es kam eine heftige Welle und bis zur Hüfte war das Wasser gestiegen. Mein Handy von Samsung für 120.- Rand hatte kein Problem, Gabis Nicon Fotoapparat war mit Wasser gefüllt. Wir hatten diese Dinge in der Hosentasche. So gibt es leider vom leckeren Fischmahl keine Bilder. Beim Walskipper hatten wir eine nette Bedienung. Sie empfahl uns mit kleinem Aufpreis eine Doppelportion Fisch. Da leuchteten selbstverständlich die Äugelein und am Ende hatten wir Mühe mit dem Reis. Auch den Rückweg haben wir am Strand entlang genommen, sind aber über den Slipweg geklettert. Auf der Terrasse im Saxonia gab es dann noch einen Schnaps zur Verdauung.

An einem anderen Tag sind wir nach St. Francis Bay gefahren. Wir schauten uns im Ort um, was sich alles verändert hat und fuhren zur Pinguin Kolonie, die hatten wir vor Jahren nicht wahrgenommen. Auf dem Weg dahin waren Schweine an der Straße, auf die wir Acht geben mussten. Die waren aber mit der Futtersuche beschäftigt und unser Auto war nicht gefährdet. Am Leuchtturm in Cape St. Francis angekommen, dem südöstlichsten Punkt Afrikas, schauten wir uns um, gingen auf den Felsen zu den Anglern, die bei der Frage nach Fisch abwinkten und dann zum Leuchtturm. Dort fanden wir in der Nähe das Schild zu den Pinguinen. Wir kennen Stony Point, wir kennen Boulders, na ja, das hier ist eben anders, es ist eine Reha für verletzte Tiere. Im Laden kauften wir einige hübsche Dinge mit Pinguinmotiv, die es an den anderen Orten nicht gibt und wir wurden sehr freundlich bedient, was an den anderen Orten anders ist.  Wir fuhren zurück, die Schweine hatten noch emsig in den Tüten zu schnüffeln und ließen sich von den Vorbeifahrenden nicht stören. So saßen wir am späten Nachmittag wieder auf der Terrasse und genossen den Blick auf das Meer.




Das Saxonia Gästehaus liegt direkt am Meer

Wunderbare Strände so weit das Auge reicht.

Interessantes Leben am Strand.

Oder auch vergangenes Leben weckt unser Interesse.

Es macht Spaß hier zu spazieren.

Von Weitem dachten wir es wären Angler.

Im Muschelmuseum lernten wir interessante Dinge

und haben uns dann auf die Suche nach solchen Schätzen gemacht.

Das Wasser war erfrischend, Reimar war sogar baden, trotz Winterzeit.

Wassersportler in St. Francis Bay 

Andere machten einen Ausflug mit dem Boot.

In der Mall machten wir Stop beim Bäcker.

Der Leuchtturm von Cape St. Francis.

Ich musste natürlich wieder in den Felsen rumstöbern.

Auch diese Angler hatten leere Eimer. ( maybe tomorrow)

Die Pinguin Reha.

Hier fühlen sich die Schweine wohl.

Auch Ziegen tummelten sich am Straßenrand.

Entspannung auf der Terrasse.











Samstag, 21. Juli 2018

Erholungsurlaub, Teil 1 von Paarl nach Jeffreys Bay

Nachdem  unsere Saison zu Ende war, wir die wichtigen Wasserreserven anlegt und ein Stück des Gartens neu eingefriedet hatten, gönnten wir uns eine kleine Erholungsreise.

So begann die Fahrt am 04.07. am Morgen 09.53 Uhr. Auf den Gipfeln der gegenüberliegenden Berge lag etwas Schnee. Es hatte an den Tagen zuvor kräftig geregnet und kalt war es auch noch, was für den Winter am Kap normal ist.

 Über den Du Toitsberg Pass begann unsere Fahrt und wir sahen die vielen Wasserfälle auf dem Weg in das Tal von Worcester, wo das größte zusammenhängende Weinbaugebiet Südafrikas beginnt. 
Noch hingen welke Blätter an den Reben und der Boden unter ihnen war kahl, eben winterlich.

Viele Kilometer ging es durch das Weinbaugebiet bis hinter Montagu, wo dann die Rebflächen bis Barrydale immer seltener wurden und schließlich nach dem Anstieg hinter Barrydale auf die Platte der Kleinen Karoo fast völlig verschwanden. Halbwüste prägt diese Landschaft. Schafe, Ziegen und manchmal auch Mohairziegen sah man auf den riesigen Flächen an den kleinen Büschen zupfen. Kahl aber faszinierend ist diese Landschaft und die Bergketten weit neben uns ließen ihre Schneehäubchen in der Sonne blitzen.

 Bald erreichten wir Ladismith. Dort blitzt es in der Regel das ganze Jahr, nur sieht das so aus, das dabei ein Foto mit Nummernschild entsteht. Nach Ladismith wird die Landschaft etwas bergiger und es ist an einigen Stellen zu sehen, wie der Afrikanische Kontinent mit aller Kraft nach Norden drückt. Die Verwerfungen der Schichten ist beeindruckend.

Raus aus den Bergen erreichten wir Caledon. Ein kleiner Ort, der durch seinen Portwein Rang und Namen erkeltert hat. Heute haben sich die Namen geändert, weil man in Europa keine anderen Sorgen hatte als diesen  Namen nur für sich zu beanspruchen. Kein Problem, der Wein ist der Gleiche geblieben.

Die flache Landschaft bis und nach Oudtshoorn gehört wieder mehr und mehr den Straußen. Fünfzig Kilometer Straußenfarmen, im Hintergrund die Berge und im Mittelgrund auf halber Strecke die Roten Berge von denen in der späten Nachmittagssonne eine unbeschreibliche rote Farbe abgestrahlt wird.Wir waren dafür zu früh dran, denn wir wollten noch im Hellen am Ziel sein.

 So fuhren wir durch Oudtshoorn Richtung George durch das Farmland und bogen mit der R 62 links ab nach Uniondale, Joubertinia und fuhren durch wechselnde Landschaften an Farmen und Obstplantagen vorbei. Wir durchquerten das Apfelland bei Joubertina und erreichten Humansdorp, einen enstmals kleinen Ort. 

Von der Straße nach Jeffrey`s Bay fahren wir rechts ab nach Paradiese Beach. An der linken Seite des Weges sehen wir einige Antilopen, die zu einer Wildfarm gehören. Es ist interessant für Gäste, denen die erste Safari noch bevor steht. In Paradise Beach kamen wir 17.25 Uhr an und wurden im Gästehaus Saxonia herzlichst begrüßt. 662 Km lagen hinter uns, doch das ist in diese Richtung kein Problem, da nur wenige Ortschaften zu durchfahren sind.





Im Winter gibt es viele Wasserfälle

Blick vom Du Toits Pass nach Paarl

Paviane spielen oft an der Straße.

Es hat viel geregnet, das Wasser sucht seinen Weg in die Tiefe.

Der alte Tunnel an der Passstraße

Ein Farmstall am Wegesrand.

Bei Montague wird es wieder bergig.

Hier hat die Natur ihre Kräfte walten lassen.

Schneebedeckte Berge bei Ladismith

und noch weiter nach Oudtshoorn.

Route 62, eine Erlebnisstraße.

In Barrydale ist alles auf Touristen eingerichtet.

Zottelige Ziegen sehen uns neugierig an.

Weiter geht die Fahrt durch wunderschöne Berglandschaft.

Zottelige Ziegen schauen neugierig zu uns.

Hier sind die Felsen ganz rot.

Oudtshoorn ist die Straußenhauptstadt.

Richtung George sind die Felder noch nicht wieder grün.

Die Rappenantilopen haben wir von der Straße aus gesehen.