Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Mahali Reisen als geführte Reisen unternehmen.

Freitag, 24. August 2018

Erholungsurlaub, Teil 6, Nashornbegegnung


Am Morgen des letzten Tages ging es auch wieder nach dem Frühstück auf Tour. Wärmflasche und Umhang wie immer und es war gut so. Wir hätten sicher jeden Tag auf Tour gefroren und manche Gäste glauben auch, in Südafrika ist es immer warm und kommen auch so daher. Ohne die Fürsorge der Leute von Samara wäre bei so manchem Urlauber die Safari zum Grauen geworden. Da kann man nur sagen, „Danke Marnus und an sein Team!“. 

So ging es also nochmals und für uns letztmalig auf Fahrt durch das riesige Game Reserve. Kuhantilopen und Elan sahen wir, einige Zebras und dann plötzlich wieder Breitmaulnashörner, eine Mutter mit Kalb. Das wurde sofort angesteuert und natürlich zu Fuß besucht. Da wir am ersten Tag allein waren, hatten die anderen Mitfahrenden das noch nicht erlebt und waren auch total begeistert.

 Wir blieben eine ganze Weile und beobachteten die beiden Tiere. Sie waren nicht ganz so entspannt, wie die vom ersten Tag aber dennoch war es wieder ein wunderbares Erlebnis, diesmal mit etwas mehr Abstand und Ängstlichkeit auf unserer Seite. 

Wenig später auf einer kleinen Anhöhe nahe eines fast trockenen Teiches hielten wir an und wieder gab es Tee oder Kaffee und die anderen Leckereien. Der Whisky blieb heute aus, der Kaffee blieb schwarz, denn in wenigen Stunden beginnt unsere Weiterreise. 

Zurück in der Lodge stand unser Auto frisch geputzt bereit zur Beladung. Wir packten die Taschen, was schnell gemacht ist, wenn alles ordentlich im Schrank liegt und schon wurden diese geholt und im Auto verstaut, 

 Nach herzlicher Verabschiedung und einem Dankeschön an die Beschäftigten, den Guide und den Tracker ( Fährtenleser ) starteten wir zu unserer Weiterreise. Zum Lunch sind wir nicht geblieben, da 370 km weiter schon das Lamm im Backofen gart und auf uns wartet.


Die Landschaft der großen Karoo.

Vorn überqueren 2 Nashörner den Weg.

Eine Nashornmama mit Jungtier beäugen uns kritisch.

Wir dürfen zu Fuß den Tieren folgen.

Gut eingehüllt mit einem Poncho trotzen wir der Kälte.

Wir kommen den Tieren nicht zu nahe.

Die Mama hat uns ständig im Blick.

Unsere Safari geht weiter durch den Busch.

Pause mit heißen Getränken.

Wir genießen den heißen Kaffee, diesmal ohne Whisky.

Eine lange Fahrt liegt vor uns, Abschied von der großen Karoo.

Es war Sonntag und kaum Verkehr.





Samstag, 18. August 2018

Erholungsurlaub, Teil 5 Begegnung mit Geparden


Am Morgen des zweiten Tages hieß es zeitig aufstehen, denn um 08.00 Uhr ging es auf die Fahrzeuge. Es war bitter kalt und auf den umliegenden Bergen lag Schnee von der Nacht. Bei Samara kein Problem. Es wurden warme Umhänge verteilt und dazu noch eine Wärmflasche auf den Schoß, Service vom Feinsten. In recht forscher Fahrt ging es über Stock und Stein und nach etwa zwanzig Minuten sahen wir sie, unsere Geparden. Vier waren es und sie waren auf der Suche nach dem Frühstück.

Für uns und die anderen Gäste gab es eine unerwartete Überraschung. Wir durften das Auto verlassen und in entsprechendem Abstand gemeinsam mit den Geparden auf Pirsch gehen. Dabei achteten Percy und Roan genau auf das Verhalten der Großkatzen und darauf, dass wir nicht zwischen die Tiere kommen. Sicher sind wir eine Stunde mit den Jägern gelaufen bis sie plötzlich sprinteten. Eins Staubwolke, eine Aufregung  und schwups war der Fuchs im Bau verschwunden. Percy und Roan sahen, dass es ein Fuchs war. Wir selbst sahen nur Staub. So liefen wir zum Kampfplatz, die Geparden waren verschwunden, und dort fand Percy den Beweis, die Schwanzspitze des Fuchses. Der selbst blieb im Bau, denn er ist ein Fuchs und nicht blöd. 

Wir gingen zum Auto, was Roan schon in die Nähe geholt hatte. Auf dem Weg dort hin erklärte Percy noch die Losung der Erdferkel und einige Fußabdrücke von Antilopen. Dann ging es zu einem schönen ruhigen Platz. Tisch hoch, Decke drauf, Flaschen, Gläser, Tassen und Schälchen drauf und dann gab es eine kleine Stärkung mit Biltong, Tee oder Kaffee, Milch, Zucker oder einen Whisky oder einen Amarula, was dann ein Buschkaffee ist. Es war wieder schön und die beiden Führer hatten alles schön kredenzt. Es ging dann zurück zur Lodge, wo wir zum Frühstück erwartet wurden.

Dann hatten wir Freizeit bis zum Lunch und dann der 2. Safari des Tages.Wir hatten die Zeit genutzt, um uns auf dem Gelände der Lodge umzusehen. Gabi  sah belustigt der Affenbande zu, die sich an der Lodge herumtrieb und mich faszinierte die Konstruktion eines alten Fuhrwagens. Wie die Achsführung verlief, der Bremsmechanismus konstruiert war um die schweren Ladungen über Stock und Stein hinab und hinauf sicher zu bringen. Das war eine Leistung der Konstukteure und Handwerker damals. Heute ist ein Allesschneider schon eine unlösbare Herausforderung.

Es gab einen leckeren Lunch und danach ging es mit dickem Umhang und Wärmflasche wieder auf Tour. Vorüber an Wasserböcken und anderen Antilopen ging die Fahrt Richtung Bergkette. Diesmal waren die Elefanten das Ziel und so ging es zur Schlucht und auf schmalem Pfade in die Berge. Weit in der Ferne oben am Hang konnten wir vier Elefanten sehen. So hatten Percy und Roan das Ziel, uns diese Tiere näher zu bringen. Der Pfad war eine Herausforderung und zu allem Unglück begann es noch zu regnen. Der Weg wurde schmierig und immer steiler und die Beiden entschlossen sich zur Umkehr. So ging es auf dem selben rutschigen Weg wieder nach unten, wo alle froh waren, dass Percy und der Toyota Landcruiser es so gut gemeistert hatten. Vorbei an Elan, Zebras, Kudu und anderen kleinen Antilopen fuhren wir direkt zur Lodge, wo uns, wie nach jeder Safari, Viola mit warmen Tüchern für die kalten Hände auf der Terrasse erwartete.

 Das Zimmer wie immer warm, die Beleuchtung schon an und die Wanne, wie jeden Tag schon halb voll warmes Wasser. Das Bad natürlich mit Fußbodenheizung und eine Dusche für mich war auch da. Den Whisky nahmen wir an der Bar am Feuerplatz und bis zum Dinner gab es wieder einiges zu unterhalten.



Endlich sehen wir sie in der Wildnis.

4 junge Geparden hielten Ausschau.

Die Reste vergangener Jagden.

Wir durften zu Fuß den Geparden folgen.

Schnell noch den Durst löschen.

Was finden sie heute?

Einem Fuchs fehlt jetzt ein Stück Schwanz.

Buschkaffee und andere leckere Dinge.

Hier leben auch viele Erdferkel.

Frühstück im Sonnenschein.

Die Lodge ist sehr schön und gepflegt.

Eine neugierige Affenbande inspizierte die Gegend.

Reimar untersuchte Relikte der Vergangenheit.

Fundstücke aus dem Gamereserve.

Im Sommer bestimmt sehr willkommen.

Die alte Sklavenglocke.


Auf zu den Elefanten, die halten sich in den Bergen auf.

In der Ferne entdeckten wir einige.

Wir versuchten näher heran zu kommen.

Der Regen unterbrach unsere Safari.

Wasserböcke sahen wir auf dem Rückweg.

Hier noch eine Gruppe Elanantilopen und Zebras.










Freitag, 10. August 2018

Erholungsurlaub, Teil 4 Samara Game Reserve


Es war nun genug ausgeruht am Meer. Es waren sehr schöne Tage, doch wollten wir noch etwas erleben, was wir in fast 13 Jahren Südafrika noch nicht gesehen hatten, Geparden. Sicher werden viele Leser sagen, na die haben wir doch mehrfach gesehen. Ja, hattet Ihr schon Wildhunde sehen können? Wir schon! So ist es eben bei den Safaris, etwas Glück gehört dazu oder man macht eine richtig geführte Safari in einem etwas besseren Wildpark, so wie wir es an diesem Tage angingen. Sebastian hatte uns den Tipp gegeben, denn er war zuvor erstmals mit einem Gast dort.

So starteten wir 9.00 Uhr vom Saxonia Gästehaus in Paradiese Beach, 10.36 Uhr hatte Gabis treuer iX35 den 100 000. km auf dem Tacho  und wir waren nach 318 km und dreieinhalb Stunden im Samara Game Reserve

Der Weg zur Lodge im Reserve selbst glich einem Irrgarten. Es war etwas ungewohnt von der Ausschilderung und der Wegführung und so irrten wir eine halbe Stunde auf den Wegen umher. Glücklicherweise hatte Sebastian uns das Navi mitgegeben und die Lodge eingespeichert. So versuchten wir es auf diese Weise und gelangten über die Anfahrt für Anlieferer zum Ziel. Das Fahrzeug hinter uns hatte man schon los geschickt um uns zu suchen, wie wir bei der Begrüßung erfuhren.

Viola stand schon auf der Terrasse, wies uns das Auto einfach stehen zu lassen und begrüßte uns mit einer Tasse köstlichem heißen Kakao, während die Taschen schon in das Zimmer und das Auto in den Parkraum gebracht wurden. Nach einer freundlichen Erklärung des weiteren Ablaufes begleitete uns Viola zu unserem Zimmer. Wir genossen kurz diese Annehmlichkeiten, packten unsere Sachen vom Koffer in den Schrank und bald ging es auf die erste Safari mit Percy dem Guide und Roan dem Färtenleser. 

Wir waren die einzigen Gäste dieser Safari und so ging es los. Man sah hier und da einige Tiere,  verschiedene  Antilopen, Giraffen, Affen aber keine Geparden, was ja unser Wunsch war. Bald kamen wir zu Mama und Kind Nashorn. Es waren Breitmaulnashörner, deren friedliche Art uns Percy erklärte. So beschlossen unsere beiden Führer uns durch einen Fußmarsch zu eben diesen Nashörnern für die verpassten Geparden zu entschädigen. Wir staunten nicht schlecht, dass wir hier einfach das sichere Fahrzeug verlassen durften und uns zu Fuß zu den Nashörnern begaben

 Bis auf wenige Meter kamen wir an die Beiden heran. Sie beobachteten uns auch sehr aufmerksam und wenn wir ruhig standen zupften sie weiter an dem spärlichen Gras, was schon lange auf Regen wartete. Wir hörten den Riss der Halme, das schnaufende Atmen der Tiere, machten Fotos, filmten und waren beeindruckt. Nach einer ganzen Zeit ging es dann wieder zum Auto und zurück Richtung Karoo Lodge.

 Auf halbem Rückweg stoppte die Beiden und klappten ein Brett vor dem Kühler nach oben. Sie legten ein Tischtuch auf, stellten viele verschiedene Flaschen darauf, Schälchen mit Rusks und Bilton und fragten,“Tee oder Kaffee? Milch und Zucker?“ Gabi nahm Rooibostee und ich entschied mich für den Kaffee allerdings mit Whisky statt Milch, was beide „Kellner“ in Staunen versetzte. Das hatten sie noch nie erlebt und ab jetzt etwas zu erzählen. Nach dem kurzen Spaß und etwas Unterhaltung ging es zur Lodge. Es wurde auch schon dämmrig.

Als wir auf unser Zimmer kamen, war die Heizung schon an und die Badewanne zu einem Drittel eingelassen. Welch ein schöner Empfang. Ein heißes Bad nach der Kälte des Tages, was kann es schöneres geben.

Später saßen wir vor dem Kamin neben der Bar im Sessel und sprachen über das eben Erlebte bei einem Gläschen vom Feinsten. Sonja holte uns zum Abendessen, was hierzulande Dinner genannt wird und ein üppiges Mahl darstellt. Es war wirklich gut und Beck´s Alkoholfrei gab es auch.
So ging der erste schöne Tag im Samara Private Game Reserve zu Ende.


Die Karoo Lodge im Samara Game Reserve

Schon bei der Zufahrt sah man so manche Antilope.

Wir haben die Lodge gefunden.

Hier denkt man an alles: Wärmflasche auf der Safari,

auch an die Decke auf dem Sitz und den Fleeceponcho.

Welch eine Grazie.

Wer wohnt denn hier?

Elanantilopen

Nashornmama mit Jungtier

Wir liefen zu ihnen hin.

Überraschung, der Tisch ist gedeckt.

Was darf es bitte sein? Kaffee mit Whisky?????

Eine Herde Kuhantilopen.

Das Bad war warm und der Bademantel platziert.

Auch die Wanne war vorbereitet, Service vom Feinsten.

Noch einen kleinen Trunk vor dem Dinner.

Am Kamin ließen wir die Ereignisse des Tages noch einmal aufleben. 

Nach dem Dinner war das Bett schon gerichtet.