Unser Blog

Wir möchten mit dem Blog den Betrachtern unserer Webseite die Möglichkeit geben noch einiges mehr über Südafrika zu erfahren.

Berichte über unsere große Reise, Berichte über kleinere Ausflüge, Tagesausflüge von unserm Gästehaus Haus Perlenblick und auch die Gegend rund um Paarl werden hier beschrieben und bebildert.

Dieser Blog soll auch eine lebendigere Ergänzung zu unseren Themen Ausflüge und Tagestouren unserer Webseite sein und Lesern über eine längere Zeit unsere schöne Wahlheimat näher bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verfolgen der Beiträge.

Alle die hier aufgeführten Ziele und Touren können Sie auch gern nach Anfrage mit Mahali Reisen als geführte Reisen unternehmen.

Freitag, 10. August 2018

Erholungsurlaub, Teil 4 Samara Game Reserve


Es war nun genug ausgeruht am Meer. Es waren sehr schöne Tage, doch wollten wir noch etwas erleben, was wir in fast 13 Jahren Südafrika noch nicht gesehen hatten, Geparden. Sicher werden viele Leser sagen, na die haben wir doch mehrfach gesehen. Ja, hattet Ihr schon Wildhunde sehen können? Wir schon! So ist es eben bei den Safaris, etwas Glück gehört dazu oder man macht eine richtig geführte Safari in einem etwas besseren Wildpark, so wie wir es an diesem Tage angingen. Sebastian hatte uns den Tipp gegeben, denn er war zuvor erstmals mit einem Gast dort.

So starteten wir 9.00 Uhr vom Saxonia Gästehaus in Paradiese Beach, 10.36 Uhr hatte Gabis treuer iX35 den 100 000. km auf dem Tacho  und wir waren nach 318 km und dreieinhalb Stunden im Samara Game Reserve

Der Weg zur Lodge im Reserve selbst glich einem Irrgarten. Es war etwas ungewohnt von der Ausschilderung und der Wegführung und so irrten wir eine halbe Stunde auf den Wegen umher. Glücklicherweise hatte Sebastian uns das Navi mitgegeben und die Lodge eingespeichert. So versuchten wir es auf diese Weise und gelangten über die Anfahrt für Anlieferer zum Ziel. Das Fahrzeug hinter uns hatte man schon los geschickt um uns zu suchen, wie wir bei der Begrüßung erfuhren.

Viola stand schon auf der Terrasse, wies uns das Auto einfach stehen zu lassen und begrüßte uns mit einer Tasse köstlichem heißen Kakao, während die Taschen schon in das Zimmer und das Auto in den Parkraum gebracht wurden. Nach einer freundlichen Erklärung des weiteren Ablaufes begleitete uns Viola zu unserem Zimmer. Wir genossen kurz diese Annehmlichkeiten, packten unsere Sachen vom Koffer in den Schrank und bald ging es auf die erste Safari mit Percy dem Guide und Roan dem Färtenleser. 

Wir waren die einzigen Gäste dieser Safari und so ging es los. Man sah hier und da einige Tiere,  verschiedene  Antilopen, Giraffen, Affen aber keine Geparden, was ja unser Wunsch war. Bald kamen wir zu Mama und Kind Nashorn. Es waren Breitmaulnashörner, deren friedliche Art uns Percy erklärte. So beschlossen unsere beiden Führer uns durch einen Fußmarsch zu eben diesen Nashörnern für die verpassten Geparden zu entschädigen. Wir staunten nicht schlecht, dass wir hier einfach das sichere Fahrzeug verlassen durften und uns zu Fuß zu den Nashörnern begaben

 Bis auf wenige Meter kamen wir an die Beiden heran. Sie beobachteten uns auch sehr aufmerksam und wenn wir ruhig standen zupften sie weiter an dem spärlichen Gras, was schon lange auf Regen wartete. Wir hörten den Riss der Halme, das schnaufende Atmen der Tiere, machten Fotos, filmten und waren beeindruckt. Nach einer ganzen Zeit ging es dann wieder zum Auto und zurück Richtung Karoo Lodge.

 Auf halbem Rückweg stoppte die Beiden und klappten ein Brett vor dem Kühler nach oben. Sie legten ein Tischtuch auf, stellten viele verschiedene Flaschen darauf, Schälchen mit Rusks und Bilton und fragten,“Tee oder Kaffee? Milch und Zucker?“ Gabi nahm Rooibostee und ich entschied mich für den Kaffee allerdings mit Whisky statt Milch, was beide „Kellner“ in Staunen versetzte. Das hatten sie noch nie erlebt und ab jetzt etwas zu erzählen. Nach dem kurzen Spaß und etwas Unterhaltung ging es zur Lodge. Es wurde auch schon dämmrig.

Als wir auf unser Zimmer kamen, war die Heizung schon an und die Badewanne zu einem Drittel eingelassen. Welch ein schöner Empfang. Ein heißes Bad nach der Kälte des Tages, was kann es schöneres geben.

Später saßen wir vor dem Kamin neben der Bar im Sessel und sprachen über das eben Erlebte bei einem Gläschen vom Feinsten. Sonja holte uns zum Abendessen, was hierzulande Dinner genannt wird und ein üppiges Mahl darstellt. Es war wirklich gut und Beck´s Alkoholfrei gab es auch.
So ging der erste schöne Tag im Samara Private Game Reserve zu Ende.


Die Karoo Lodge im Samara Game Reserve

Schon bei der Zufahrt sah man so manche Antilope.

Wir haben die Lodge gefunden.

Hier denkt man an alles: Wärmflasche auf der Safari,

auch an die Decke auf dem Sitz und den Fleeceponcho.

Welch eine Grazie.

Wer wohnt denn hier?

Elanantilopen

Nashornmama mit Jungtier

Wir liefen zu ihnen hin.

Überraschung, der Tisch ist gedeckt.

Was darf es bitte sein? Kaffee mit Whisky?????

Eine Herde Kuhantilopen.

Das Bad war warm und der Bademantel platziert.

Auch die Wanne war vorbereitet, Service vom Feinsten.

Noch einen kleinen Trunk vor dem Dinner.

Am Kamin ließen wir die Ereignisse des Tages noch einmal aufleben. 

Nach dem Dinner war das Bett schon gerichtet.


Samstag, 4. August 2018

Erholungsurlaub, Teil 3 Ausflug zum Addo Elefanten Park

Nachdem wir uns einige Tage am Strand erholt hatten und ein weiterer Tag mit schönem Wetter anstand, fassten wir den Entschluss, in den Addo Elefantenpark zu fahren.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg und nach 110 Minuten Autofahrt waren wir am Eingang des Parkes angekommen. Kurz die Formalitäten der Anmeldung erledigt und schon ging es auf in den Park. Das Schöne ist, man kann selbst durch das Gelände fahren und ich finde es aufregender, selbst die Tiere zu entdecken, was nicht immer einfach ist, da das Buschwerk meist die Sicht versperrt.

Manchmal fährt man ganz nah an einem Kudu vorbei, sieht ihn aber erst, wenn er plötzlich wegspringt. Oder ein Warzenschwein rennt unmittelbar vor einem über die Straße.
Die Elefanten bewegen sich dagegen in gemächlichem Tempo, dafür mit unbeirrbarem Drang zum Wasser. Uns war aufgefallen, dass es sehr trocken überall war, kaum Gras wuchs und auch an vielen Bäumen die Fraßschäden lang vergangener Zeiten noch deutlich sichtbar waren.

An den Wasserstellen trafen wir dann auch die Elefantenherden und beobachteten diese majestätischen Tiere lange. Mal spielten die Jungtiere miteinander, mal kam ein einzelner Bulle aus dem Gebüsch und stiftete etwas Verwirrung. Im Großen und Ganzen ging es recht friedlich zu.
Wenn die Elefanten trinken, waren die anderen kleineren Tiere meist in einiger Entfernung, ehe sie dann auch ans Wasserloch kamen.

Wir fuhren durch den ganzen Park, von Wasserstelle zu Wasserstelle, bis wir dann im Süden wieder durch das Tor hinausfuhren. Dieses Mal sahen wir im südlichen Teil des Parkes sehr viele Tiere, nur vereinzelt Elefanten, dafür aber viele Zebras, teilweise zum Greifen nah, Büffel, Kuhantilopen und Kudus. Natürlich beobachteten wir auch viele Warzenschweine, wie sie kniend nah Fressbarem wühlten.

Des war ein sehr schöner Parkbesuch mit sehr viel Tierbeobachtungen. Am späten Nachmittag fuhren wir dann in aller Ruhe wieder zurück ins Saxonia Gästehaus und ließen den Tag auf der Terrasse mit Blick aufs Meer ausklingen.





Treffpunkt Wasserloch
Am Aussichtspunkt kann man weit über den Park blicken.


Schöne Stiefel.


Erst mal einen großen Schluck nehmen.


Geschlossener Abmarsch zurück in den Busch.


Dieser Büffel hat seinen letzten Kampf gehabt.


Im südlicheren Teil ist offeneres Land.


Sie fressen friedlich.


Mama passt auf und wartet, bis alle fertig sind.


Wer weiß was alles in den Büschen los ist.


                                                       Wer ist der Stärkere am Wasserloch?
Faszinierende Auswaschungen 


Manchmal sind sie ganz nah.


Zebras fast zum Anfassen.


Welch eine Schönheit.


Buntes Treiben am Wasserloch.


Kniend geht es leichter.


Der Büffel beobachtet uns.